Empfingen entdecken
Unterkünfte in Empfingen
Empfingen verbindet Radwege mit Einblicken in Ortsgeschichte, Handwerk und Kunst im öffentlichen Raum. Wenn Sie ein Hotel in Empfingen suchen, können diese Themen Ihre Planung prägen: eine Radtour, ein Museumsbesuch nach Vereinbarung oder ein Blick auf die örtliche Kunst setzen unterschiedliche Akzente. Je nachdem, ob Sie lieber draußen unterwegs sind oder sich vertieft mit lokaler Geschichte befassen, stehen unterschiedliche Seiten des Orts im Vordergrund.
Radwege mit unterschiedlicher Streckenform
Auf Flurbereinigungswegen führt ein etwa 10 Kilometer langer Rundkurs um Empfingen. Der Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg (HSB) kommt von Dettensee und verläuft mitten durch Empfingen in Richtung Mühlheim am Bach. Die beiden Angaben helfen bei der Wahl der Streckenform: Der Rundkurs führt um den Ort, der HSB durch ihn hindurch und weiter in die genannte Richtung. Die Länge des Rundkurses ist ungefähr angegeben; planen Sie sie daher als Näherungswert.
Der Erlebnisweg „Empfinger Spuren“ eröffnet einen weiteren Zugang zur Gemeinde: An neun Stationen werden historische und wissenswerte Inhalte über Empfingen vermittelt. Während der Erlebnisweg seine Themen in Stationen aufgreift, konzentriert sich das Heimatmuseum auf Ortsgeschichte von 1850 bis 1950. Die beiden Formate setzen damit unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte.
Ortsgeschichte und Handwerk
Das Heimatmuseum Empfingen erstreckt sich über fünf Stockwerke und konzentriert sich auf die Ortsgeschichte des Zeitraums von 1850 bis 1950. Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich. Ausführlich dokumentiert das Museum das Maurer- und Steinhauerhandwerk, das mit vielen Empfinger Saisonarbeitern im Elsass, in Baden und in der Schweiz verbunden war. In diesem Zusammenhang erwarb sich Empfingen den verbreiteten Ruf einer Maurer- und Steinhauermetropole. Der Zeitraum gibt der Ortsgeschichte einen klaren Rahmen, während das Handwerk einen konkreten Schwerpunkt innerhalb dieser Geschichte bildet.
Das Dorfschmiedemuseum stellt eine einzelne Werkstatt in den Mittelpunkt: Es bewahrt die vollständig erhaltene Schmiede des letzten Huf- und Wagenschmieds im Ort im Originalzustand. Für Vorführungen wird die Schmiede weiterhin in Betrieb genommen. Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich; der Eintritt ist frei. Stimmen Sie einen Besuch daher vorab ab. So unterscheiden sich die Museen im Schwerpunkt: Das Heimatmuseum behandelt Ortsgeschichte und Handwerk, die Dorfschmiede bewahrt eine bestimmte Werkstatt.
Kunst im öffentlichen Raum
Auch Josef Hengers Kunst ist im öffentlichen Raum in Empfingen erlebbar. Am Tälesee auf der Liegewiese befindet sich „Das Element Wasser“, eine von Josef Henger inspirierte Interpretation des Elements Wasser. Das Werk eröffnet einen künstlerischen Zugang zu einem einzelnen Element und setzt damit einen anderen Akzent als die historischen und handwerklichen Themen der Museen.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Freudenstadt
Im übergeordneten Reiseziel Freudenstadt bietet Alpirsbach einen eigenen historischen Schwerpunkt. Das Kloster mit seiner mächtigen Klosterkirche zählt zu den wenigen im deutschen Südwesten erhaltenen Klöstern nach dem Schema der mittelalterlichen Hirsauer Reform. Im Klostermuseum zeigt die Dauerausstellung „Mönche und Scholaren“ Kleidungsstücke, Briefe, Zeichnungen, Spiele und Gefäße aus sechs Jahrhunderten. Das Museum für Stadtgeschichte in Alpirsbach erklärt anhand ausgewählter Sammlerstücke die Entwicklung der Stadt. Auch eine klassische historische Stadtführung in Alpirsbach führt zu historischen Gebäuden und umfasst einen Spaziergang durch den Kurgarten. In Freudenstadt selbst ist der Marktplatz Deutschlands größter Marktplatz; er verfügt über 50 Fontänen und Arkaden.
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