Zum Inhalt

Nimburg: Bergkirche, Ortsgeschichte und Nimbergpfad

Unterkünfte in Nimburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Die Bergkirche und der Nimbergpfad geben Nimburg zwei gut unterscheidbare Seiten: Bau- und Ortsgeschichte einerseits, Reben, Weinorte und Fernblicke andererseits. Historische Spuren im Dorfkern ergänzen diesen Eindruck. Bei der Planung lässt sich deshalb zwischen einem Schwerpunkt auf Kulturgeschichte und einer Wegstrecke mit Landschaftsblicken unterscheiden.

Bergkirche und Ortsgeschichte

Die Evangelische Bergkirche in Nimburg ist eine spätgotische Kirche, die der Antoniterorden zwischen 1517 und 1545 erbaute. Im Inneren befinden sich Fresken mit dem Jüngsten Gericht, Engeln, Figuren aus dem Alten und Neuen Testament sowie Johannes dem Täufer. Bauzeit, Bauherr und Bildprogramm geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Einordnung der Kirche: Sie verbinden eine konkrete Entstehungsphase mit der religiösen Bildwelt der Fresken.

Auch die Orgel gehört zu den überlieferten Details des Kirchenbaus: Die Evangelische Bergkirche besitzt eine G.F.-Steinmeyer-Orgel aus dem Jahr 1911. Zur Ortsgeschichte zählen außerdem Hinweise auf eine römische Besiedlung nahe der Bergkirche. Südlich oberhalb des Dorfes befand sich die heute verschwundene Burg der Grafen von Nimburg. Der regelmäßige Straßengrundriss im Dorfkern wird vermutlich auf eine Verlegung des Ortes um 1100 in Richtung der Burg zurückgeführt. Dabei stehen ein datierter Kirchenbau und eine vorsichtig formulierte Deutung zur Entwicklung des Dorfes nebeneinander.

Nimbergpfad: Reben und weite Ausblicke

Der Nimbergpfad führt überwiegend durch Reben, durch die Weinorte Nimburg und Bottingen und an der Nimburger Bergkirche vorbei. Seine Weitblicke reichen zu den Anhöhen des Kaiserstuhls mit der Riegeler Pforte, zum Schwarzwald, zur Emmendinger Vorbergzone, zur Freiburger Bucht und zum Vogesenkamm. Auf dem Weg stehen damit der Bezug zu den Weinorten und Ausblicke auf mehrere Landschaftsräume nebeneinander; die genannten Blickrichtungen reichen über den Kaiserstuhl hinaus.

Der Verlauf bietet einen anderen Schwerpunkt als ein Besuch, der sich vor allem mit der Geschichte der Bergkirche beschäftigt: Hier kommen Reben, zwei Weinorte und die Fernblicke hinzu, während der Weg zugleich an der Kirche vorbeiführt. Für das Wegenetz rund um den Nimberg ist der Schwarzwaldverein Teningen zuständig. Es gehört zu einem Wegenetz von etwa 65 km; der Wegewart und die Wegepaten begehen die markierten Wege regelmäßig.

Anzeige

Nimburger See: Badefläche und Naturschutzgebiet

Der Nimburger See ist ein beliebtes Naherholungsgebiet in der Region Kaiserstuhl bei Teningen und umfasst etwa 2,5 km². Als Badefläche freigegeben sind nur die südlichen 1,07 km². Das Gebiet hinter der Begrenzung der Badezone ist Naturschutzgebiet und darf nicht betreten werden. Für Badepläne ist daher die Unterscheidung zwischen der Gesamtfläche des Sees und dem freigegebenen Bereich maßgeblich; die Begrenzung markiert zugleich den Übergang zum geschützten Gebiet.

Ein weiteres, saisonales Angebot richtet sich an sportliche Erwachsene: In den Sommermonaten bietet die DLRG am Nimburger See ein offenes Training an. So lassen sich die Badezone und das Training als unterschiedliche Aspekte des Seegebiets einordnen – die eine betrifft die freigegebene Fläche, das andere ein zeitlich begrenztes Aktivitätsangebot für eine ausdrücklich benannte Zielgruppe.

Weitere Reiseziele entdecken: Köndringen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teningen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.