Schietingen: Kirchengeschichte, Schmiedemuseum und Radweg
Unterkünfte in Schietingen
Schietingen im Steinachtal
Schietingen liegt als Haufendorf im Steinachtal. Randliche Neubauerweiterungen erstrecken sich im Norden und Süden am linksseitigen Hang. In der Gemarkung ist das Gelände abgesehen von den steilen Talhängen ziemlich eben. Die Ortsbeschreibung verbindet damit zwei unterschiedliche Aspekte: die gruppierte Siedlungsform und ein überwiegend ebenes Gelände, zu dem die steilen Talhänge eine ausdrückliche Ausnahme bilden.
Kirchengeschichte und Gottesdienst
Die Nikolauskirche in Schietingen wurde 1535 erstmals als Kapelle St. Nikolaus erwähnt; die evangelische Kirche stammt von 1575 und wurde 1782 umgebaut. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Schritte: die erste Erwähnung der Kapelle, die evangelische Kirche und deren späteren Umbau. In der traditionellen Schietinger Nikolauskirche findet jeweils am zweiten Sonntag im Monat um 10.30 Uhr ein Gottesdienst statt. Wenn Sie den Gottesdienst in Ihre Reiseplanung aufnehmen, prüfen Sie den konkreten Termin vor der Anreise.
Alte Schmiede und historisches Handwerk
Direkt am Dorfplatz in Schietingen beherbergt die alte Schmiede inzwischen ein Schmiedemuseum, das historisches Schmiedehandwerk darstellt. Die Kirche steht für Bau- und Kirchengeschichte, das Museum für die Darstellung des historischen Schmiedehandwerks. Wer sich für Kultur interessiert, findet hier zwei verschiedene thematische Zugänge zu Schietingen.
Radweg bis Talheim
Der Radweg von Talheim bis Schietingen steht der Bevölkerung seit dem 30. Oktober 2025 durchgehend zur Verfügung. Auf Talheimer Gemarkung gehört ein 660 Meter langer Abschnitt dieses Radwegs zur Alltagsradwegeverbindung von Freudenstadt nach Nagold. Die durchgehende Verfügbarkeit betrifft die Strecke bis Schietingen; die Länge von 660 Metern und die Einordnung in die Alltagsradwegeverbindung beziehen sich auf den Teil auf Talheimer Gemarkung. So lässt sich die Strecke bis Schietingen von der Rolle des Talheimer Abschnitts im Radwegenetz unterscheiden.
Nagold: Fluss, Wege und Geschichte
In Nagold selbst fließt die Nagold mitten durch die Stadt und prägt bis heute das Stadtbild. Entlang des Flusses gibt es viele grüne Orte. Spazierstrecken führen durch die Altstadt, entlang der Nagold und hinauf zur Burg. Der Nagoldtalradweg verläuft von der Quelle der Nagold im Schwarzwald bis zur Mündung in die Enz bei Pforzheim und führt mitten durch Nagold. Die Streckenbedingungen können variieren; prüfen Sie diese vor einer Fahrt.
Nagolds Geschichte umfasst sowohl eine frühe Befestigung als auch jahrhundertelange Gewerbe: Der Schlossberg war bereits in keltischer Zeit besiedelt und befestigt. Tuchmacherei und Gerberei waren jahrhundertelang die wichtigsten Gewerbe in Nagold; die Flüsse Nagold und Waldach begünstigten diese Entwicklung. Auf der Burgruine Hohennagold werden regelmäßig Führungen zur Geschichte der Burg und des Schlossbergs angeboten. Prüfen Sie vor der Planung eines Besuchs die aktuellen Termine.
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