Auggen zwischen Weinwegen und Dorfgeschichte
Unterkünfte in Auggen
Auggen verbindet Weinbau, örtliche Wanderwege und historische Bezugspunkte. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, können Sie Ihren Schwerpunkt danach wählen, ob Sie Weinwege und Verkostungen, eine bestimmte Rundstrecke oder Ortsgeschichte in den Blick nehmen möchten. Die Angebote unterscheiden sich in Thema, Streckenlänge und Startpunkt.
Weinwege, Verkostungen und Dorfleben
Die Route des Markgräfler Wiiwegles führt direkt durch Auggen. Auf dem Weinlehrpfad informieren rund 50 Tafeln über Geschichte, Aufbau und Pflege des Weinbaus sowie über das Rebsortiment der Weinbaugemeinde. Die Themen reichen damit von der Entwicklung des Weinbaus bis zu den Rebsorten.
Die Winzergenossenschaft, die Weingüter und die Sektkellerei in Auggen laden zu Wein- und Sektverkostungen mit Weinen aus den Lagen Schäf und Letten ein. Klären Sie Einzelheiten vor der Planung direkt mit den Anbietern. Eine weitere geführte Möglichkeit ist die Noah-Tour: Der Weinwanderführer Albert Gamb begrüßt Gäste am Winzerkeller Auggener Schäf eG mit einem Glas Sekt und führt anschließend auf einer abwechslungsreichen Route mit genussvollen Stationen. Zur Tour gehören Geschichten und die Legende des ersten Winzers Noah. Prüfen Sie vorab den Zeitplan und die Buchungsverfügbarkeit. Das Auggener Winzerfest ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Dorflebens.
Wanderrouten nach Länge und Verlauf
Am Waldparkplatz Steinacker beginnen zwei kurze Steinackerrundwege: Rundweg 1 ist 1,5 Kilometer lang und führt über den Mauchenerweg und den Pfeifenholzweg zur Keltischen Kultstätte. Rundweg 2 misst 1,2 Kilometer und verläuft über den Pfeifenholzweg an Vogesenblick und Egelbrunnen vorbei. Beide starten am selben Parkplatz, unterscheiden sich aber in ihren genannten Wegpunkten.
Der Waldlehrpfad, auch Steinackerrundweg 3, ist 3,5 Kilometer lang und beginnt ebenfalls am Waldparkplatz Steinacker. Zwei längere Möglichkeiten starten am Rathausplatz: Der Rundweg Nord ist 6,5 Kilometer lang und führt durch Hach. Der 8,5 Kilometer lange Rundweg Süd verläuft durch das Rebgebiet Schäf und den Steinackerwald und anschließend zurück zum Ortsrand von Auggen. Die Strecken bieten damit eine klare Orientierung nach Länge, Ausgangspunkt und beschriebenem Verlauf.
Ortsgeschichte in Auggen und Hach
Die Auggener Kreuz-Kirche wurde von Frühjahr 1832 bis 1835 im Weinbrennerstil errichtet. Einen weiteren historischen Bezug zum Weinbau bieten Hach und Zizingen: Dort ist Rebenanbau bereits für das 8. Jahrhundert urkundlich belegt.
Im Auggener Weiler Hach befindet sich die Mineraliengalerie und Schmucksteinschleiferei Schmidlin. Die Ausstellung zeigt Mineralien und fluoreszierende Steine; Besichtigungen sind nach vorheriger Anmeldung möglich. Wenn Sie diesen Besuch einplanen möchten, stimmen Sie den Termin vorher ab.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Auggen hat einen Zughaltepunkt mit Ticketautomat. Außerdem fährt die Buslinie 264, die Ringlinie Süd, Auggen an. Wenn Sie Ihre Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln planen, prüfen Sie aktuelle Verbindungen und Fahrpläne beim Verkehrsunternehmen.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Breisgau-Hochschwarzwald.