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Schafhausen: Wandern und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Schafhausen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schafhausen lässt sich über die Geschichte der Schafhaltung, die Wanderung „Mit dem Schäfer ziehen“ und historische Bauwerke einordnen. Die örtlichen Themen verbinden Landschaft und Ortsgeschichte; im übergeordneten Reiseziel Weil der Stadt kommen eigene Wander- und Museumsangebote hinzu.

Schafhausen und die Geschichte der Schafhaltung

Der Ortsname Schafhausen und die örtliche Landschaft sind historisch mit der Schafhaltung verbunden. Die teilweise noch kargen Berghänge dienten als Weideflächen. Vor der Begradigung der Würm im Jahr 1971 verlief der Fluss flach und verzweigt. Das erleichterte das Überqueren mit Herden und das Waschen der Schafe. Ortsname, Hanglandschaft und Flusslauf gehören damit zu einer gemeinsamen Geschichte der Schafhaltung.

Wanderung durch das Steckental

Die Wanderung „Mit dem Schäfer ziehen“ beginnt bei den Drei Linden am Ortsausgang von Schafhausen in Richtung Magstadt und führt durch das Naturschutzgebiet „Steckental“. Die Drei Linden sind als Naturdenkmal bezeichnet. Für die Orientierung lassen sich so der benannte Startpunkt und der Landschaftsraum, durch den die Tour führt, unterscheiden. Die Tour verbindet Schafhausen mit seinem Umland.

Kirche, Zehntscheuer und Backhaus

St. Cyriakus ist eine evangelische Pfarrkirche mit gotischem Kern. Die Zehntscheuer wurde 1801 errichtet und ist ein historisches Gebäude. Jedes Jahr im Sommer findet dort der „Tag des offenen Scheunentors“ statt. Bei diesem Anlass kann das Innere besichtigt werden; außerdem werden traditionelle Handwerke wie Schuhmacherei und Küferei vorgeführt. Die konkreten Veranstaltungstermine können variieren, deshalb empfiehlt sich ein Blick auf die Termine vor der Reise.

Das Backhaus in der Unteren Straße wurde 1805 als private Schmiedewerkstatt errichtet. 1855 kaufte die Gemeinde das Gebäude und baute es zu einem Backhaus mit Wohnung um.

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Wandern und Museen im übergeordneten Reiseziel Weil der Stadt

Im übergeordneten Reiseziel Weil der Stadt legten die Kepler-Gesellschaft und die Stadt im Frühjahr 2012 einen Planetenweg entlang einer schönen Wanderroute im nördlichen Würmtal an. Die Tafeln zur Sonne sowie zu Merkur, Venus, Erde und Mars stehen auf dem Stadtgebiet von Weil der Stadt. Der Weg ist 10,1 Kilometer lang; die reine Gehzeit beträgt etwa 2¾ Stunden. Diese Angaben schließen den Neptun-Endpunkt im benachbarten Tiefenbronn ein. Der Planetenweg kann auch mit dem Fahrrad erkundet werden. Während die Wanderung „Mit dem Schäfer ziehen“ durch das Steckental führt, verläuft der Planetenweg entlang einer Wanderroute im nördlichen Würmtal.

Das Kepler-Museum befindet sich im Geburtshaus des Astronomen Johannes Kepler (1571–1630) in Weil der Stadt. Zu sehen sind einige seiner Hauptwerke, größtenteils in Originalausgaben. Moderne Präsentationstechniken, Computersimulationen und Videovorführungen vermitteln naturwissenschaftliche Grundlagen; einzelne Ausstellungsstücke können sich ändern.

Das Stadtmuseum Weil der Stadt stellt die Stadtgeschichte als begehbare Chronik in 15 Räumen auf drei Stockwerken dar. Es befindet sich im ehemaligen Schütz-Haus am Marktplatz. Im Erdgeschoss liegt der Schwerpunkt auf der politischen Geschichte der Reichsstadt Weil vom Mittelalter bis zum Ende der Reichsunmittelbarkeit im Jahr 1802. Das Narrenmuseum widmet sich der Weil der Städter Fasnet: Es erklärt, warum Weil der Stadt seit dem 17. Jahrhundert als Narrenhochburg gilt und wie sich schwäbisch-alemannische Fastnacht mit rheinisch-fränkischem Karneval vermischt hat. Lebensgroße Figuren veranschaulichen verschiedene Gruppen der Weiler Fasnet.

Weitere Reiseziele entdecken: Hausen An Der Würm

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weil Der Stadt.

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