Tettnang zwischen Schloss und Hopfenpfad
Unterkünfte in Tettnang
Tettnang lässt sich über zwei unterschiedliche Schwerpunkte entdecken: die Geschichte rund um Neues Schloss und Torschloss sowie den Hopfenanbau, der auf Wegen und bei einer Maschinenpräsentation Thema ist. Für Ihre Reiseplanung stehen damit Kultur, ein Rundweg durch die Hopfenlandschaft und eine längere Radtour zur Auswahl.
Schlossgeschichte und Tettnanger Wahrzeichen
Themenführungen im Neuen Schloss und in der Stadt Tettnang behandeln verschiedene Aspekte des adligen und bürgerlichen Lebens. Damit reichen die Themen über ein einzelnes Gebäude hinaus und verbinden unterschiedliche Perspektiven auf das Leben in Tettnang.
Das Torschloss gehört neben dem Neuen Schloss zu den Wahrzeichen Tettnangs. Das Dachwerk des Torschlosses und des Torturms stammt aus dem 16. Jahrhundert; die Heilig-Kreuz-Kapelle wurde 1578 angebaut. Auch die Räume im zweiten und dritten Obergeschoss des Torschlosses sind reich ausgemalt. So lässt sich das Bauwerk über mehrere Details einordnen: Dachwerk, Kapellenanbau und farbig gestaltete Innenräume setzen jeweils eigene Akzente.
Zu Fuß durch Hopfengärten und Kulturland
Der rund acht Kilometer lange Rundweg Hopfenpfad verbindet die Tettnanger Innenstadt mit Siggenweiler. Er führt durch Kulturland mit Hopfengärten, Obstplantagen, Weilern und Einzelgehöften. Die Informationen am Weg behandeln die Geschichte des Hopfenanbaus in Tettnang und den landwirtschaftlichen Wandel. So verbindet der Rundweg Landschaftseindrücke mit der Entwicklung eines für Tettnang und die Region bedeutsamen Anbaus.
Elf Stationen sowie drei Rast- und Aussichtsplätze strukturieren den Weg. Am höchsten Punkt bei Dieglisweiler erfahren Besucher, welche Faktoren die Blüte des Tettnanger Hopfens beeinflussen; von dort blickt man auf Alpen und Bodensee. Die Stationen und der Aussichtspunkt setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Hier geht es um den Anbau, dort um den Blick in die Landschaft.
Der Rundweg ist für Ausflüge mit Kinderwagen geeignet. Für Familien mit Kleinkindern wird statt des Naturpfads über die Brünnensweiler Höhe die geteerte Alternativroute über Bernau empfohlen. Prüfen Sie die Wegbeschaffenheit vor dem Aufbruch vor Ort, besonders wenn Sie Ihre Route auf diese Empfehlung abstimmen.
Hopfen erleben und Radroute vergleichen
Eine weitere Perspektive auf den Hopfenanbau bietet das Hopfengut No20 in Siggenweiler, Tettnang: Besucher können dort die Hopfenpflückmaschine Wolf WSZ550 aus nächster Nähe kennenlernen und mehr über das Pflückverfahren erfahren. Da sich Programmdetails ändern können, informieren Sie sich vorab, ob diese Präsentation angeboten wird. Auch die Herkunft des Produkts ist eigens ausgewiesen: Die Europäische Kommission erkannte Tettnanger Hopfen 2010 als geschützte geografische Angabe (g.g.A.) an.
Wer die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden möchte, findet mit der ausgeschilderten Tettnanger Hopfenschlaufe eine mittelschwere Rundtour über 34 Kilometer. Sie führt vom Bodensee-Radweg bis auf die Höhen hinter Tettnang. Als Startorte sind Tettnang, Eriskirch, Langenargen und Kressbronn am Bodensee angegeben.
Für die Wahl zwischen den beiden Routen helfen die konkreten Unterschiede: Der rund acht Kilometer lange Hopfenpfad ist ein Rundweg zwischen Innenstadt und Siggenweiler mit Informationen zum Anbau und zur Landschaft. Die 34 Kilometer lange Hopfenschlaufe ist eine mittelschwere Fahrradrundtour mit mehreren möglichen Startorten. So können Sie die Streckenlänge, die Fortbewegungsart und das jeweilige Thema gegeneinander abwägen, ohne eine bestimmte Geh- oder Fahrzeit vorauszusetzen.
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