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Ochsenhausen: Kloster, Wege und Wasser

Unterkünfte in Ochsenhausen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ochsenhausen verbindet als Reiseziel Klostergeschichte mit ausgewiesenen Wegen zu Fuß und mit dem Rad. Das gut erhaltene Kloster St. Georg gehört zu den großen barocken Anlagen Oberschwabens. Das Klostermuseum Ochsenhausen macht die lange Geschichte der ehemaligen Benediktiner-Reichsabtei wieder lebendig. Für die Reiseplanung ergeben sich damit zwei unterschiedliche Schwerpunkte: die Klostergeschichte und Wege zu Fuß oder mit dem Rad.

Kloster und Museum

Zum Klostermuseum gehört eine gotische Turmmonstranz aus massivem Silber aus dem 15. Jahrhundert, die zu den schönsten Stücken dieser Zeit in Süddeutschland zählt. Der Bibliothekssaal im Kloster liegt im Obergeschoss des Nordflügels über dem Kapitelsaal und dem Armarium. Er ist zweigeschossig und besitzt eine umlaufende Empore. Sammlung und Raum geben unterschiedliche Blickpunkte auf das Kloster: Die Monstranz ist ein einzelnes Objekt der Sammlung, während beim Bibliothekssaal seine Lage und räumliche Gestaltung im Vordergrund stehen. Wenn Sie einen Museumsbesuch planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsdetails.

Wasserwege und Radfahren

Auch die Wege greifen die Wasserwirtschaft des Klosters auf. Der wasserbauhistorisch bedeutsame Krummbach war früher der Brevierweg der Mönche und wurde ursprünglich zur Wasserversorgung des Klosters angelegt. Auf der Vier-Bäche-Wanderung lässt sich die Wasserversorgung des Klosters am Krummbach erkunden. Daneben sind in Ochsenhausen zwei Rundwege ausgeschildert: die „Historische Runde“ und der „Wasserweg“. Am Krummbach-Weg liegt außerdem ein Wasserspielplatz für Kinder. Wenn Sie mit Kindern reisen, können Sie ihn als eigenen Programmpunkt berücksichtigen.

Bei den Radrouten unterscheiden sich die Ortsbezüge: Der Oberschwaben-Allgäu-Radweg führt auf direktem Weg nach Ochsenhausen. Der Öchsle-Radweg orientiert sich an der Bahnstrecke des „Öchsle“ und ist in Ochsenhausen ausgeschildert.

St. Georgs-Ritt und Badestelle

Ein fester Termin im Jahreslauf ist der St. Georgs-Ritt: Er findet alljährlich am ersten Maisonntag statt. Mit rund 600 Reitern zählt er zu den großen Flurritten Oberschwabens. Die barocke Reiterprozession wurde 1718 begründet und 1977 in Ochsenhausen wieder aufgenommen. Die beiden Daten markieren unterschiedliche Abschnitte der Tradition: die Begründung und ihre Wiederaufnahme. Wenn Sie den Ritt in Ihre Reiseplanung einbeziehen, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstermin vorab.

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Der Ziegelweiher ist eine saisonal öffentlich genutzte Badestelle am Rand des Fürstenwaldes. Wenn Sie dort schwimmen möchten, prüfen Sie vor dem Besuch aktuelle örtliche Hinweise.

Kultur im übergeordneten Reiseziel Biberach

Im übergeordneten Reiseziel Biberach bietet das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach einen eigenen Zugang zur Geschichte: Es vermittelt sechs Jahrhunderte Geschichte und umfasst mehr als 30 historische Gebäude, die Einblicke in den Alltag vergangener Zeiten geben. In Steinhausen wurde die Wallfahrtskirche von 1728 bis 1731 von Dominikus Zimmermann und seinem Bruder Johann Baptist Zimmermann erbaut. Das Museum zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim behandelt drei Jahrhunderte gemeinsamen Lebens christlicher und jüdischer Einwohner.

Weitere Reiseziele entdecken: Kanzach, Kirchdorf an der Iller, Bad Buchau, Schemmerhofen, Dettingen an der Iller, Warthausen, Wain, Riedlingen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Biberach.

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