Hue entdecken: Zitadelle, Hofmusik und Küche
Unterkünfte in Hue
Hue lässt sich anhand seiner königlichen Geschichte, der Hofmusik und konkreter Gerichte kennenlernen. Die Zitadelle zeigt die Vergangenheit der Nguyễn-Dynastie in einem großen baulichen Zusammenhang; einzelne Türme und Theater machen bestimmte Aspekte genauer fassbar. Dazu kommen unterschiedliche Zubereitungsweisen der lokalen Küche. Wenn Sie ein Hotel für eine kulturell geprägte Reise suchen, können diese Themen Ihnen bei der Wahl des Reiseziels Orientierung geben.
Geschichte und Bauwerke
Von 1802 bis 1945 war Hue unter der Nguyễn-Dynastie das politische, kulturelle und religiöse Zentrum Vietnams. Die Zitadelle von Hue umfasst die Kaiserstadt, die Verbotene Purpurne Stadt und weitere königliche Paläste. Besucher können die Paläste, Pavillons und Theater der Zitadelle erkunden. Die Kaiserstadt ist ein von Mauern umgebenes Areal mit baumgesäumten Alleen, Parks und Kanälen, die von alten Brücken überspannt werden. Auch ein einzelnes Bauwerk lässt sich genau einordnen: Der siebenstöckige Turm Phước Duyên der Thiên-Mụ-Pagode wurde zwischen 1844 und 1846 im Auftrag von König Thiệu Trị errichtet und ist 21,24 Meter hoch. Seine Bauzeit liegt innerhalb der Nguyễn-Periode von 1802 bis 1945 und verankert die lange historische Epoche in einem konkreten Abschnitt. Der Komplex der Himmlischen Herrin (Thiên Mụ) zählt zu den meistverehrten religiösen Stätten in Hue.
Hofmusik und Theater
Nhã nhạc, die vietnamesische Hofmusik, ist eine von der UNESCO anerkannte Kunstform der Kaiserstadt. Unter der Nguyễn-Dynastie wurde sie bei wichtigen Zeremonien der königlichen Familie aufgeführt. Ein benannter Ort dieser Theatergeschichte ist Duyệt Thị Đường innerhalb der Kaiserstadt. Das Theater wurde während der Nguyễn-Dynastie als erstes für königliche Musik eröffnetes Theater errichtet. So stehen die zeremonielle Rolle der Musik und ein konkreter Aufführungsort in einem gemeinsamen historischen Zusammenhang.
Parfümfluss und Stadtlandschaft
Der Parfümfluss fließt durch Hue und prägt gemeinsam mit dem Ngu-Bình-Berg die landschaftliche und symbolische Umgebung der historischen Monumente. Besucher können Nhã nhạc während einer Bootsfahrt auf dem Fluss erleben. Damit verbindet sich die Hofmusik mit einem weiteren Blick auf Hue: Neben den ummauerten Bereichen der Kaiserstadt steht die Flusslandschaft als Teil der Umgebung der Monumente.
Gerichte aus Hue
Bánh khoái ist ein in der Pfanne gebackener Crêpe mit Garnelen, Wachtelei, Sojasprossen und Schweinebauch. Dazu werden frischer Salat und eine dicke Dip-Sauce aus Erdnüssen und Schweineleber serviert. Bánh nậm ist eine gedämpfte Teigtasche aus dünnem Reismehlteig mit frischen Garnelen sowie mit Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Zwiebeln gebratenen Garnelenflocken. Zum Dämpfen wird sie in Bananenblätter gefaltet. Bánh bèo sind kleine Reiskuchen, die in kleinen Keramikschälchen gedämpft und mit getrockneten Garnelen, Schweinekrusten, Schalotten und Frühlingszwiebelöl belegt werden. Die drei Speisen unterscheiden sich in Form und Zubereitung: Bánh khoái wird gebacken, Bánh nậm in Blättern gedämpft und Bánh bèo portionsweise in Schälchen zubereitet. Der Đông-Ba-Markt bietet frische Erzeugnisse und einen kulinarischen Einstieg in die Küche von Hue.
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