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Ban Mai Nong Sai: Wat Anubbanphot und Tempelkunst

Unterkünfte in Ban Mai Nong Sai

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Wat Anubbanphot und seine Baugeschichte

Im Unterbezirk Ban Mai Nong Sai liegt Wat Anubbanphot, auch Wat Khao Noi Anubbanphot genannt. Der Tempel wurde 1921 während der Regierungszeit König Vajiravudhs im Dorf Khao Noi erbaut. Für Reisende, die bei der Wahl eines Reiseziels Kultur und Baukunst berücksichtigen, bietet der Tempel einen konkreten thematischen Anhaltspunkt. Seine Ordinationshalle verbindet eine quadratische Grundform mit einem Dach im Thai-Stil, Naga-Treppen sowie ausgestalteten Türen und Wänden. Baugeschichte, architektonische Form und Bildmotive geben mehrere unterschiedliche Zugänge zu demselben Ort.

Ordinationshalle: Grundriss, Dach und Treppen

Die Ordinationshalle ist quadratisch; jede Seite misst 11,50 Meter. Die gleichen Seitenlängen machen die Grundform leicht einzuordnen und liefern einen konkreten Maßstab für die Architektur. Das Dach trägt einen zweistufigen spitzen Aufbau; die erste Stufe ist sechseckig. Während der Grundriss durch vier gleich lange Seiten geprägt ist, zeigt das Dach eine gestufte Form mit sechseckigem Anfang. Von allen vier Seiten führen Naga-Treppen zum Fuß des Hügels hinab. Diese Anordnung ergänzt die Beschreibung von Grundriss und Dach um ein weiteres Merkmal: Die Treppen verbinden die Halle von vier Seiten mit dem Fuß des Hügels.

Bildmotive an Türen und Wänden

Auch die künstlerischen Details lassen sich nach Ort und Motiv unterscheiden. Die Türflügel der Ordinationshalle sind mit Holzschnitzereien zur Vessantara-Jataka verziert, einer Episode der Zehn Jātakas. In den Schnitzereien erscheinen außerdem das Ramakien und verschiedene Gottheiten. Die traditionellen Wandmalereien zeigen ebenfalls die Zehn Jātakas, dazu das Leben Buddhas; sie sind farbenprächtig. Die Zehn Jātakas begegnen somit sowohl an den Türen als auch auf den Wänden. Ramakien und Gottheiten sind dagegen den Türschnitzereien zugeordnet, während das Leben Buddhas in den Wandmalereien erscheint. Dieser Vergleich macht die unterschiedlichen Motive der beiden Gestaltungsformen greifbar.

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Ein weiteres religiöses Motiv und regionale Bedeutung

Im Inneren der Halle befindet sich eine Nachbildung eines Buddha-Fußabdrucks aus Messing. Dieses Motiv unterscheidet sich von den Szenen an Türen und Wänden: Es ist ein einzelnes Objekt und keine weitere erzählte Episode. Damit umfasst die Ausstattung sowohl Darstellungen in Holz und Farbe als auch eine Messingnachbildung. Für Ihre Reiseplanung lassen sich die Themen so auseinanderhalten: Die Halle bietet konkrete architektonische Merkmale, die Schnitzereien und Wandmalereien unterschiedliche Bildmotive und der Fußabdruck ein weiteres religiöses Motiv.

Auch die regionale religiöse Bedeutung gehört zum Bild des Ortes: Wat Anubbanphot wird regelmäßig von Einwohnern des Bezirks Aranyaprathet und benachbarter Bezirke verehrt. Der Tempel liegt in Moo 2 im Unterbezirk Ban Mai Nong Sai. Zur Orientierung führt die Thana Withi Road von der Suwannasorn Road in Richtung des Bezirks Ta Phraya etwa einen Kilometer bis zum Tempel. Diese ungefähre Straßenentfernung ergänzt die historischen und architektonischen Angaben um einen praktischen Orientierungspunkt. Bei der Planung Ihres Aufenthalts können Sie abwägen, ob die Geschichte und Ausstattung des Tempels zu den Themen gehören, die Sie in Ban Mai Nong Sai interessieren.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amphoe Aranyaprathet.

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