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Amphoe Mueang Phrae: Tempel, Handwerk und Natur

Unterkünfte in Amphoe Mueang Phrae

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Amphoe Mueang Phrae lässt sich über mehrere sehr unterschiedliche Themen entdecken: buddhistische Sakralstätten, Mo-Hom-Textilien, markante Naturmotive und wiederkehrende Feste. Je nachdem, ob Sie sich eher für Baukunst, traditionelles Handwerk oder saisonale Aktivitäten interessieren, setzen Sie bei der Reiseplanung andere Schwerpunkte.

Tempel, Baukunst und Festtage

Wat Phra That Cho Hae ist eine alte buddhistische Sakralstätte im Unterbezirk Cho Hae des Amphoe Mueang Phrae. In der Provinz Phrae gilt der Tempel als bedeutend. Er steht auf einem niedrigen Hügel; sein Chedi trägt eine Verkleidung aus goldenem Jangko und vereint Kunststile von Chiang Saen und Sukhothai. Der Tempel verbindet damit religiöse Bedeutung mit zwei benannten Kunsttraditionen.

Ein weiteres architektonisches Motiv bietet Khum Chao Luang. Das zweigeschossige Gebäude zeigt eine angepasste lokale Teakholzhaus-Architektur und geschnitzte Holzverzierungen im Gingerbread-Stil. Als Lernmuseum ist es für Schüler, Studierende und die allgemeine Öffentlichkeit geöffnet. Bauform und Holzschmuck setzen einen anderen Akzent als die Sakralstätte.

Auch der Festkalender gehört zur Reiseplanung. Das jährliche Wai-Phra-That-Cho-Hae-Fest findet vom 9. bis zum 15. Tag des Mondmonats statt; die konkreten Kalendertage variieren von Jahr zu Jahr. Wat Phrathat Doi Leng veranstaltet jährlich im selben Zeitraum ein Aufstiegsfest. In Wat Chom Sawan findet wiederum jährlich am 15. Tag des dritten Mondmonats das Fest zum Umhüllen des Phra That Chom Sawan statt. Wenn Sie Ihre Reise auf eines der Feste ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstage im betreffenden Jahr.

Mo-Hom: Färben und Textilien

Ban Thung Hong ist ein OTOP-Handwerksdorf für den Tourismus mit Schwerpunkt auf Mo-Hom-Textilien. Für die traditionelle Mo-Hom-Färbung werden Hawm-Blätter in Wasser eingeweicht, damit Indigo gewonnen wird. Anschließend färbt man den Stoff in Bottichen. Die Reihenfolge ist Teil des Handwerksprozesses: Aus Blättern entsteht der Farbstoff, bevor das Gewebe Farbe erhält. Die Mo-Hom-Textilien des Dorfes werden von Touristen als Souvenirs gekauft.

Auch lokale Speisen gehören zum gemeinschaftsbasierten Tourismusprogramm von Wat Phra That Cho Hae. Die kulinarische Seite steht damit neben den religiösen Stätten, der Baukunst und den Festtraditionen als weiterer Teil des Reisebilds.

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Bodensäulen und Winteraktivitäten

Der Waldpark Doi Mon Kaew-Mon Deng umfasst 316 Rai und liegt im Unterbezirk Huai Ma im Amphoe Mueang Phrae. Zu seinen Merkmalen zählen Erd- beziehungsweise Bodensäulen, die als Phae Muang Phi 2 bekannt sind. Damit steht hier ein benanntes geologisches Motiv im Mittelpunkt.

Rund um den Huai-Hoi-Stausee eignet sich das Gebiet im Winter zum Zelten, zur Vogelbeobachtung und zum Sternegucken. Die Naturthemen setzen somit unterschiedliche Akzente: Im Waldpark prägen die Bodensäulen das Ortsbild, während die genannten Aktivitäten am Stausee ausdrücklich an die Winterzeit gebunden sind. Für die Wahl des Reisezeitraums ist dieser Unterschied hilfreicher als eine allgemeine Einteilung in Naturziele.

Phrae im regionalen Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Phrae weist die Landschaft beckenartige Formen und gebirgiges Gelände auf. Auch kulinarische Orientierung lässt sich regional verorten: Khanom Chin Nam Yoi ist ein bekanntes Gericht des Amphoe Long in der Provinz Phrae. Dazu werden frische Reismehl-Nudeln mit einer kräftigen Brühe aus Schweineknochen serviert.

Weitere Reiseziele entdecken: Thung Kwao

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Phrae.

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