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Geschichtspark Phimai: Tempel, Museum und Umgebung

Unterkünfte in Geschichtspark Phimai

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Geschichtspark Phimai erschließt sich über mehrere konkrete Blickpunkte: die Reliefs und Dächer der Tempel, das südliche Stadttor Pratu Chai und die Sammlungen des Nationalmuseums Phimai. Diese Themen lassen sich voneinander unterscheiden: Figuren und Ornamente gehören zur Tempelgestaltung, während Museum und Tor andere Aspekte der Kulturstätte sichtbar machen. Im näheren Umfeld ergänzen Sai Ngam und das Ruean Wibunlak die architektonischen Motive um eine Uferlandschaft und ein Holzhaus. So stehen für Ihre Reiseentscheidung verschiedene Themen für eine Beschäftigung mit Phimai zur Auswahl.

Tempelreliefs, Dächer und Pratu Chai

Die Tempel im Geschichtspark zeigen Reliefdarstellungen von Buddhas mit Khmer-geprägten Gesichtszügen und hinduistischen Gottheiten. An den Dächern fallen mehrere Schichten blütenblattartiger Schnitzornamente auf; eine solche Gestaltung ist bei anderen Khmer-Tempeln selten. Damit stehen bildliche Motive und Dachornamentik als zwei unterscheidbare Merkmale nebeneinander. Wenn Sie sich für Architektur interessieren, können Sie beim Betrachten darauf achten, ob Ihr Blick zunächst den dargestellten Figuren oder den geschichteten Schnitzereien folgt. Die mehrlagige Anordnung macht die Dachgestaltung als eigenes Thema erkennbar.

Pratu Chai ist das südliche Tor der Stadtmauer von Phimai und wird auch Victory Gate genannt. Es gilt als das beste Beispiel für die zum Angkor ausgerichteten Bogentore. Dabei treffen zwei Orientierungspunkte zusammen: die Position als südliches Stadttor und die Einordnung als Bogentor mit Ausrichtung auf Angkor. Bei den Tempeln stehen Reliefs und Dachzier im Mittelpunkt, bei Pratu Chai die Architektur eines Tores. So lässt sich das Tor als eigenes Motiv neben den Verzierungen und Darstellungen der Tempel betrachten.

Skulpturen und Bauteile im Nationalmuseum

Das Nationalmuseum Phimai ergänzt die architektonische Perspektive mit konkreten Objekten. Es zeigt zwei Skulpturen, die im Prang Brahmathat gefunden wurden, sowie eine Sammlung von Türstürzen. Ein Türsturz ist ein waagerechtes Bauteil über einem Fenster oder Eingang. Die Sammlung lenkt den Blick damit auf Bauteile, während die beiden Skulpturen einzelne figürliche Werke sind. Wer die Themen sortieren möchte, kann die Skulpturen und Türstürze als zwei verschiedene Zugänge betrachten: Der eine führt zu einzelnen Bildwerken, der andere zur Form und Funktion eines Bauelements.

Das Informationszentrum des Geschichtsparks bietet Besucherfaltblätter in sechs Sprachen an: Thai, Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch und Chinesisch. Prüfen Sie vor der Reise, ob die Faltblätter verfügbar sind.

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Sai Ngam und Ruean Wibunlak

Im näheren Umfeld breitet Sai Ngam seit mehr als 350 Jahren seine Äste aus und spendet Schatten. Einige Zweige bilden Sitzgelegenheiten, von denen aus Besucher die Uferlandschaft betrachten können. Die Namensgeschichte ist mit einem konkreten Datum verbunden: Königin Sri Bajarindra besuchte Phimai am 21. Januar 1911 und verlieh dem Ort den Namen „Sai Ngam“. Die Altersangabe und das Datum des Besuchs beschreiben unterschiedliche Aspekte: die lange Zeitspanne des Baums und den Moment, mit dem die Namensgebung verbunden ist.

In der Nähe der Schreine steht Ruean Wibunlak, ein weißes Holzhaus, das über das Wasser hinausragt. Es ist nach der Mutter von General Chatichai Choonhavan benannt. Sai Ngam und das Haus bieten unterschiedliche Blickpunkte auf die Umgebung: Äste, Sitzgelegenheiten und Uferlandschaft stehen neben der Bauform und Namensgebung des Holzhauses.

Weitere Reiseziele entdecken: Amphoe Pak Chong, Makha, Khok Kruat, Takhop, Lam Nang Kaeo, Nai Muang, Hua Thale, Maklua Kao.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nakhon Ratchasima.

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