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Jeonju: Hanok, Geschichte und Kultur

Unterkünfte in Jeonju

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jeonju bietet für eine Reise mit kulturellem Schwerpunkt mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte: das Jeonju Hanok Village mit rund 700 traditionellen Hanok-Gebäuden, erhaltene Zeugnisse der Joseon-Zeit, Kunst in einem umgebauten Fabrikgebäude und eine ausgewiesene Radstrecke. Wenn Sie ein Hotel in Jeonju suchen, können Sie überlegen, ob Architektur und Geschichte oder zusätzlich eine Fahrradtour Ihren Aufenthalt prägen sollen.

Hanok und Geschichte der Joseon-Zeit

Das Jeonju Hanok Village umfasst rund 700 traditionelle Hanok-Gebäude. Es gilt als Koreas größtes und einziges urbanes traditionelles Hanok-Dorf. Diese Einordnung verbindet zwei Aspekte: die traditionelle Bauform und den urbanen Charakter des Dorfes. Wer sich für Architektur interessiert, begegnet hier einem größeren Ensemble und nicht nur einem einzelnen Gebäude.

Pungnammun lenkt den Blick auf die frühere Stadtbefestigung. Es ist das einzige erhaltene Tor der ehemals vier Stadttore und war das Südtor der früheren Stadtfestung von Jeonju aus der Joseon-Zeit. Beim Gyeonggijeon-Schrein steht dagegen ein konkretes Datum im Mittelpunkt: Er wurde 1410 gegründet, ist als Historic Site eingetragen und bewahrt das Porträt von König Tae-jo, dem Gründer der Joseon-Dynastie. So begegnen sich in Jeonju sowohl ein bauliches Zeugnis der ehemaligen Festung als auch ein Schrein mit einem genau benannten Bezug zum Dynastiegründer.

Kunst im früheren Fabrikgebäude

Das Gyodong Art Museum bietet einen anderen kulturellen Akzent. Es entstand durch den Umbau der früheren Baekyang-Strumpfwarenfabrik und zeigt heute Kunstwerke im ehemaligen Industriegebäude. Die frühere Nutzung und die heutige Kunstpräsentation treffen hier im selben Gebäude zusammen. Das Hauptgebäude befindet sich in der Gyeonggijeon-gil 89 und ist täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet; der Eintritt ist kostenlos. Prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrem Besuch.

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Jeonju mit dem Rad erleben

Der Radweg Girin-daero bietet eine andere Möglichkeit, Jeonju zu erleben. Die 12,1 Kilometer lange Strecke führt vom Korea Expressway Corporation Jeonju Arboretum bis zum Jeonju Hyanggyo und ist für Anfänger geeignet. Für die einfache Strecke sind 70 Minuten angegeben, für die Hin- und Rückfahrt zwei Stunden und 20 Minuten. Die beiden Zeitangaben machen den Umfang der Fahrt konkret: Sie können eine Richtung oder die Rückfahrt in Ihre Planung einbeziehen, statt dafür eine Zeit schätzen zu müssen.

Ein Ginkgo-Baum im Jeonju Hyanggyo

Im Hof des Jeonju Hyanggyo steht vor Daeseongjeon und Myeongnyundang ein rund 420 Jahre alter Ginkgo-Baum. Seine genaue Position macht ihn zu einem klar verorteten Landschaftsdetail innerhalb des Hofes. Auch die Altersangabe ist eine eigene Orientierung: Sie beschreibt das ungefähre Alter des Baums, während die Jahreszahl 1410 die Gründung des Gyeonggijeon-Schreins bezeichnet.

Weitere Reiseziele entdecken: Gochang, Iksan-si, Jeongeup-si, Gunsan, Buan-Gun, Jinan, Namwon, Jangsu-gun

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jeollabuk-Do.

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