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Ulaanbaatar: Museen, Geschichte und Landschaft

Unterkünfte in Ulaanbaatar

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ulaanbaatar lässt sich kulturell wie naturkundlich entdecken: Museen widmen sich archäologischen Zeugnissen, historischen Bauwerken und der Natur der Mongolei. Geschützte Landschaften ergänzen diese Perspektive um Tier- und Pflanzenwelt. Die verschiedenen Orte setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte – von früher Geschichte über religiöse Gegenstände bis zu geologischen und paläontologischen Themen.

Museen und historische Perspektiven

Das Chinggis-Khaan-Nationalmuseum verfügt über mehr als 10.000 originale Exponate. Ihr zeitlicher Bogen reicht von Modun Shanyu bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Eine Halle des mongolischen Großreichs zeigt archäologische Denkmäler aus dem Hunnu-Reich und der Bronzezeit. So stehen ein weiter historischer Zeitraum und konkrete frühe Epochen nebeneinander: Die Sammlung spannt den Bogen, während die Halle zwei bestimmte historische Kontexte in den Blick nimmt.

Der Bogd-Khaan-Palastmuseumskomplex im Grünen Palast ist mit dem letzten König der Mongolei, dem VIII. Bogd Javzandamba Khutagt, verbunden. Zum Komplex gehören sieben Tempel, der Winterpalast, etwa 20 Bauwerke und 40 Ausstellungssäle. Auch der Sammlungsumfang ist genau beziffert: Das Museum besitzt 8.646 Sammlungsobjekte in 4.212 Bestandspositionen. Die Angaben zu Bauwerken und Sälen beschreiben die Anlage, die Bestandszahlen dagegen die Sammlung – zwei verschiedene Blickwinkel auf denselben Komplex.

Beim Choijin-Lama-Tempelkomplex stehen Entstehungsgeschichte und religiöse Gegenstände im Mittelpunkt. Errichtet wurde der Komplex zwischen 1904 und 1908 zu Ehren des Gouverneurs Choijin Luvsankhaidav. An seiner Gestaltung und Ausführung wirkten etwa 300 mongolische Handwerker aus allen Provinzen des Landes mit. Das Choijin-Lama-Tempelmuseum zeigt religiöse Gegenstände, die mit Choijin Lama Luvsankhaidav verbunden sind, dem staatlichen Orakel der Mongolei im frühen 20. Jahrhundert.

Ein weiterer kultureller Bezugspunkt ist das Gandantegchinlen-Kloster, ein einzigartiges historisches und kulturelles Denkmal in Ulaanbaatar.

Naturkunde und geschützte Landschaften

Das Nationale Museum für Naturwissenschaften der Mongolei zeigt die Geografie und Geologie des Landes, seine Flora und Fauna sowie bedeutende paläontologische Entdeckungen. Zu den Exponaten gehören Skelette und Fossilien riesiger Dinosaurier aus der Kreidezeit. Daneben zeigt das Museum naturgetreue Präparate seltener und gefährdeter mongolischer Wildtiere und Vogelarten. Damit stehen in einem Haus sowohl Erdgeschichte als auch die Tierwelt der Mongolei im Mittelpunkt.

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Das streng geschützte Gebiet Bogd Khan Uul umfasst 41.427,89 Hektar. Für das Gebiet sind 54 Säugetierarten, 194 Vogelarten und 588 Pflanzenarten angegeben. Fläche und Artenzahlen beleuchten unterschiedliche Aspekte des Schutzgebiets: seinen Umfang und die Vielfalt seiner Tier- und Pflanzenwelt.

Der Nationalpark Gorkhi-Terelj verbindet Berge, Felsformationen, Flüsse und Bäche. Seine Einrichtung und Aufnahme in das mongolische Schutzgebietsnetz gehen auf einen Parlamentsbeschluss von 1993 und einen Regierungsbeschluss von 1994 zurück. Die Landschaft lässt sich so neben ihrer natürlichen Vielfalt auch mit einer konkreten Geschichte des Schutzgebiets verbinden.

In Ögöömöriin Am wurden im Nationalpark Gorkhi-Terelj in Zusammenarbeit mit der Mongol-Olle-Gesellschaft Wanderwege eingerichtet. Wenn Sie diese Wege in Ihre Planung aufnehmen, erkundigen Sie sich vorab nach ihrem aktuellen Zustand.

Weitere Reiseziele entdecken: Nalaikh, Dsawchan-Aimag, Umnugovi, Khuvsgul, Uvurkhangai, Töw, Darchan-Uul-Aimag.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mongolei.

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