Bukhar-Zhyrau District: Kurgane, Mausoleen und Nura
Unterkünfte in Bukhar-Zhyrau District
Bukhar-Zhyrau District richtet den Blick auf archäologische Stätten, die sich in Bauform und Landschaft deutlich unterscheiden. Ein Mausoleum, Kurgane, steinerne Einfassungen und Fundorte an der Nura machen Kulturgeschichte zum stärksten Thema der Reise. Zugleich liefern Höhen, Flussufer und Entfernungen konkrete Orientierung für die Planung eines Aufenthalts.
Das Mausoleum und der Kurgan Botaqara
Das Mausoleum von Bukhar-Zhyrau wurde 1993 errichtet und ist 12 m hoch. Es steht am Fuß des Berges Dalba, etwa 25 km nördlich des Dorfes Schalkar. Als heiliger Ort wird es häufig von Touristen und Pilgern besucht. Baujahr, Höhe und Lage geben diesem Mausoleum ein eigenes Profil innerhalb der Sehenswürdigkeiten des Bezirks.
Der Kurgan Botaqara besitzt einen 3 m hohen Erdwall und erhaltene Abmessungen von 24,5 × 28,5 m. Er liegt auf einer Anhöhe zwischen dem linken Ufer der Nura im Norden und einem Altarm des Flusses im Süden. Weitere Orientierung bieten die umliegenden Orte: Der Kurgan befindet sich 2,5 km südlich von Senokosnoje und 3 km westlich von Petrowka.
Kurgane und steinerne Anlagen
Der Kurgan Koytas liegt auf einer felsigen Anhöhe, 100 m vom Fluss Nura entfernt. Bei seiner Freilegung wurde ein quadratisches steinernes Mausoleum mit den Maßen 8 × 8,25 m entdeckt. Es wird der Begazy-Dandybai-Kultur zugerechnet. Damit verbindet der Ort eine konkrete archäologische Form mit einer kulturellen Einordnung.
Der Temirkash-Mogilnik liegt auf einer Auenterrasse am linken Ufer der Nura. Dort wurden 2001 zehn steinerne Bauwerke dokumentiert; 2008 waren noch acht Bauwerke vorhanden.
Der Kulsa-Mogilnik umfasst Erdkurgane, Kurgane mit steinernen Einfassungen und steinerne Einfassungen; dokumentiert sind bis zu 30 Bauwerke. Er liegt 4 km westlich der Siedlung Botakara, südlich der Straße Karaganda–Karkaraly und an einem Hang. Die Vielfalt der Bauformen macht ihn zu einem eigenständigen Teil der archäologischen Landschaft des Bezirks.
Am Ordabay-Mogilnik wurden zehn Bauwerke dokumentiert; die Bauwerke 1 und 2 sind relativ gut erhalten. Die Stätte liegt im Trakt Vodopad eines Berg-Wald-Massivs am linken Ufer eines saisonalen Bachs. Bei den Belagash-Einfriedungen stehen steinerne Einfriedungen und Steinsetzungen im Mittelpunkt. Sie liegen 2 km südlich des Dorfes Belagash.
Die Stätten unterscheiden sich sowohl nach Bauform als auch nach ihrer Lage: Das quadratische Mausoleum von Koytas steht neben Kurganen und steinernen Einfassungen; die Landschaft reicht von felsiger Anhöhe und Auenterrasse bis zum Berg-Wald-Massiv und saisonalen Bachufer.
Nura, Gewässer und Orientierung
Der Fluss Nura durchquert den Bezirk. Zu den Gewässern Bukhar-Zhyraus gehören außerdem Dämme und Stauseen mit einer Gesamtfläche von 16.232 ha. Die Nura und ihre Uferlagen bilden dabei einen wiederkehrenden Landschaftsbezug, während die Stätten jeweils an eigenen, konkret benannten Geländeformen liegen.
In den Gewässern des Bezirks kommen Hecht, Karausche, Barsch, Schleie, Quappe, Karpfen und Plötze sowie weitere Arten vor. Drei republikanische Fernstraßen durchqueren das Gebiet.
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