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Phnom Penh: Kunst, Märkte und Geschichte

Unterkünfte in Phnom Penh

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Phnom Penh lässt sich über sehr unterschiedliche Orte kennenlernen: Im National Museum of Cambodia stehen Khmer-Kunst und lange Zeiträume im Mittelpunkt, während der Central Market als Art-déco-Gebäude zugleich ein vielfältiges Warenangebot beherbergt. Wat Phnom setzt mit seinem bewaldeten Hügel einen weiteren Akzent. Orte, die an die Landesgeschichte erinnern, ergänzen diese Eindrücke um ein ernstes historisches Kapitel.

Khmer-Kunst im National Museum of Cambodia

Das National Museum of Cambodia befindet sich nördlich des Königspalasts an der Street 13 im Zentrum von Phnom Penh. Sein traditionell gestaltetes Terrakottagebäude wurde von 1917 bis 1920 errichtet. Die Sammlung umfasst Khmer-Skulpturen, Keramik und ethnografische Objekte aus prähistorischer Zeit sowie aus der vor-angkorianischen, angkorianischen und nach-angkorianischen Epoche. So treffen unterschiedliche Objektarten auf einen weit gespannten zeitlichen Rahmen.

Führungen können für Einzelpersonen oder Gruppen am Museumseingang vereinbart werden. Sie werden auf Khmer, Englisch, Französisch und Japanisch angeboten. Da sich die Organisation und die verfügbaren Sprachen ändern können, empfiehlt es sich, die Angaben vor Ort zu prüfen.

Architektur und Waren im Central Market

Phsa Thmei, auch New Market oder Central Market genannt, ist ein dunkelgelbes Art-déco-Gebäude aus den Jahren 1935 bis 1937. Seine vier Flügel beherbergen zahlreiche Stände mit Gold- und Silberschmuck, antiken Münzen, Kleidung, Uhren, Blumen, Lebensmitteln, Stoffen, Schuhen und Gepäck. Bauform und Warenangebot geben dem Ort zwei unterschiedliche Seiten: Hier lässt sich sowohl auf die Architektur als auch auf die Vielfalt der angebotenen Dinge achten.

Für Ihre Reiseplanung ist dieser Unterschied hilfreich: Der Markt verbindet ein klar benanntes architektonisches Thema mit einer großen Bandbreite an Waren. Damit unterscheidet sich der Eindruck von einem Museumsbesuch, bei dem Sammlungen und ihre zeitliche Einordnung im Vordergrund stehen.

Wat Phnom und historische Erinnerungsorte

Wat Phnom liegt auf einem 27 Meter hohen, baumbestandenen Hügel. Der Haupteingang führt über eine große östliche Treppe, die von Löwen und Naga-Schlangenbalustraden gesäumt wird. So gehört nicht nur der Tempel selbst zum beschriebenen Ort; auch die Treppe und ihre Figuren bilden einen konkreten Teil des Zugangs.

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Das Independence Monument wurde 1958 errichtet und erinnert an die 1953 erlangte Unabhängigkeit Kambodschas von Frankreich. Die beiden Jahreszahlen stehen für unterschiedliche Ereignisse: die Errichtung des Denkmals und die Unabhängigkeit, an die es erinnert.

Ein anderes Kapitel der Geschichte Phnom Penhs betrifft die Tuol Svay Prey High School. Sie wurde 1975 von Pol Pots Sicherheitskräften übernommen und in ein Gefängnis namens Security Prison 21 (S-21) umgewandelt. Dieses wurde zum größten Haft- und Folterzentrum dieser Art im Land. Damit stehen in Phnom Penh unterschiedliche historische Bezüge nebeneinander: die Erinnerung an die Unabhängigkeit und die Geschichte eines Haft- und Folterzentrums. Die beiden Orte sollten daher nicht als gleichartige Sehenswürdigkeiten eingeordnet werden.

Interessen als Ausgangspunkt für die Hotelsuche

Wenn Sie Hotels in Phnom Penh suchen, können die beschriebenen Themen Ihre Reiseplanung ordnen. Im Museum geht es um Sammlungen und Zeiträume, am Central Market um Art-déco-Architektur und Waren, bei Wat Phnom um Hügel und Zugangstreppe. Das Independence Monument und die Geschichte von S-21 führen wiederum zu unterschiedlichen historischen Themen.

Weitere Reiseziele entdecken: Phnom Penh, Kompong Chhnang, Svay Rieng, Kandal, Battambang, Takéo Province, Kampong Thom, Krong Preah Sihanouk

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kambodscha.

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