Arida: Kultur, Küste und Kumano Kodo entdecken
Unterkünfte in Arida
Für eine Reise nach Arida bieten sich mehrere Themen an: Küstenlandschaft, Zitrusanbau, buddhistische Kulturstätten und die Geschichte des Kumano Kodo.
Küstenblicke und Inseln
Bei gutem Wetter reicht der Blick von Miyazaki no Hana über die Kii-Straße bis nach Shikoku, in der Präfektur Tokushima, und nach Awaji-shima. Die Umgebung von Miyazaki no Hana gehört zum Präfekturalen Naturpark West-Arida; die Küstenlinie reicht bis Shirasaki. Eine andere Perspektive bietet der Arida Mikan Kaido: Die Route durchquert das Gebirge im Süden von Arida City, von ihr aus blicken Sie auf die Kii-Straße und die Bucht von Yuasa. So stehen ein weiter Blick von Miyazaki no Hana und die Aussicht von einer Route im südlichen Gebirge für unterschiedliche Landschaftsbilder.
Vor Arida City liegt Jinoshima, eine unbewohnte Insel mit einem etwa 500 Meter langen Strand. Vom Hatsushima-Hafen aus dauert die Fährfahrt dorthin ungefähr sieben Minuten pro Strecke. Prüfen Sie für Ihren Reisetag den Fährfahrplan.
Kumano Kodo und seine Geschichte
Im Gebiet der Stadt Arida verläuft der Kumano Kodo von Miyanohara über den Aridagawa nach Itoga und über den Itoga-Pass weiter nach Yuasa. Neben dem Itoga Inari-Schrein liegt das Kumano Kodo History and Folklore Museum. Es dient Wandernden auf dem Kumano Kodo als Raststätte und zeigt Materialien zur Route, darunter das Tagebuch von Fujiwara no Teika. Die Route lässt sich damit sowohl über ihre benannten Stationen als auch über historische Zeugnisse betrachten.
Tempel und Kulturgüter
Im Tokushoji findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai eine Feier mit einer Prozession der 25 Bodhisattvas statt. Die Prozession wurde 1968 als immaterielles Kulturgut der Präfektur ausgewiesen. Im Jomyoji-Tempel sind die Yakushido-Halle und die Tahoto-Pagode als wichtige Kulturgüter auf nationaler Ebene ausgewiesen.
Der Ninpeiji wurde während der Ninpei-Ära (1151–1153) wiedererrichtet. Dort befindet sich eine Statue des Kubatatsu Bishamonten aus der Kamakura-Zeit, die als Kulturgut der Stadt ausgewiesen ist. Auch eine sitzende Statue des Yakushi Nyorai gehört zum Tempel; sie könnte aus der späten Heian- oder der Kamakura-Zeit stammen. Im kleinen Tempelgebäude befinden sich außerdem alte Statuen von Amida und Kannon. Die Datierung des Yakushi Nyorai ist damit weniger eindeutig als die zeitliche Einordnung der Bishamonten-Statue.
Zitrusanbau und regionale Erzeugnisse
Das Arida City Mikan Museum sammelt und zeigt Materialien zur mehr als 400 Jahre alten Geschichte und Tradition der Mandarinenindustrie der Stadt. Es stellt außerdem die Geschichte und den aktuellen Stand des Zitrusanbaus vor. Prüfen Sie vor der Anreise die Betriebsdetails des Museums.
Im Hafen von Minoshima betreibt das Arida Minoshima Fisheries Cooperative Hamano Utase, eine Einrichtung für Direktverkauf und Gastronomie. Zum Angebot zählen frische Meeresfrüchte, Arida-Mandarinen, landwirtschaftliche Erzeugnisse und weitere regionale Spezialitäten. Im Stadtteil Sugai von Miyahara-chō in Arida City bietet die Sugai Farm Mandarinenpflücken an. Die Termine können je nach Erntejahr variieren; informieren Sie sich vorab über die Pflücktermine.
Für Ihre Terminplanung lohnt es sich, die unterschiedlichen Zeitbezüge zu beachten: Die Feier im Tokushoji findet jährlich am zweiten Sonntag im Mai statt, während die Termine des Mandarinenpflückens vom Erntejahr abhängen. Für die Fahrt nach Jinoshima ist außerdem der Fährfahrplan maßgeblich; prüfen Sie ihn für Ihren Reisetag.
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