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Izu: Natur, Küste und Geopark-Geschichte

Unterkünfte in Izu

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Izu-Halbinsel ragt von der Ostseite der Präfektur Shizuoka 60 Kilometer nach Süden. Von Osten nach Westen ist sie etwa 40 Kilometer breit, ihre Küste misst 318 Kilometer. Abgesehen von der Tagata-Ebene nimmt Bergland den größten Teil der Halbinsel ein. Der höchste Gipfel ist der 1.405 Meter hohe Banzaburō im Amagi-Gebirge.

Bergwälder und Küstenlandschaften

Im Amagi-Gebirge wachsen ausgedehnte Buchenwälder sowie natürliche Wälder mit Japanischer Scheinkamelie und Ahorn. Auf dem Kammbereich gibt es Aussichtspunkte mit Blick auf den Fuji, Buchenwälder und den Hachō-See. Straßen wie die Izu Skyline und der Amagi-Kammweg erschließen diesen Bereich. Der Teil der Halbinsel im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark umfasst den Kamm des Amagi-Gebirges und einen küstennahen Streifen.

Kap Irozaki liegt an der Südspitze der Halbinsel. Stark gegliederte Meeresklippen prägen die Küste dort; auch geologisch zählt das Kap zu den herausragenden Formationen im Süden Izu. Im Nordwesten ist der Wacholderhain von Ōsezaki als nationales Naturdenkmal Japans ausgewiesen. Die Küstengewässer beherbergen charakteristische Fischarten, die außerhalb der Region nur selten vorkommen.

Zu Fuß und auf dem Wasser

Auf dem Odoriko Trail Road führen Hängebrücken und Holzstege zu sieben Wasserfällen, die als Kawazu Nanadaru bekannt sind. Besucher können die Schlucht zu Fuß erleben; ihre Schönheit verändert sich mit den Jahreszeiten. So verbindet die Strecke eine Wanderung mit dem Blick auf die Wasserfälle und die wechselnde Schluchtenlandschaft.

Auch die Küste bietet unterschiedliche Möglichkeiten, die Natur zu erleben: Sie eignet sich besonders zur Erkundung mit dem Seekajak. Ōsezaki gilt als einer der besten Tauchplätze der Izu-Halbinsel. Wandern, Seekajak und Tauchen bieten unterschiedliche Möglichkeiten, Izu zu erleben.

Geopark und Geschichte

Der Izu-Peninsula-Geopark ist seit 2018 als UNESCO Global Geopark anerkannt. Mehr als 100 zertifizierte Geoführer bieten Führungen an, bei denen Besucher den Geopark kennenlernen und erleben können. Geoführungen gibt es in allen fünf Gebieten der Halbinsel und sie können auf die Interessen der Besucher zugeschnitten werden.

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Auch die Kulturerbestätten zeigen verschiedene Seiten Izu: Der Iro-Schrein ist am Kap Irozaki in den Fels gebaut. Der Ōse-Schrein ist eine heilige Stätte für die Fischer der Suruga-Bucht. Seit der Antike werden dort handgeschnitzte Bootsmodelle und Votivzeichnungen geweiht; sie zählen zu den 100 besten historischen und kulturellen Zeugnissen japanischer Fischerdörfer. Die Goldmine von Toi ist als historische Stätte erhalten.

Shimoda ist eine historische Hafenstadt an der Südspitze der Halbinsel. Dort landeten die von Commodore Matthew Perry geführten schwarzen Schiffe und leiteten nach Japans langer Abschottung den Handel mit den Vereinigten Staaten ein. Shimodas Hafengeschichte ergänzt damit die Geopark- und Schreintraditionen um einen weiteren historischen Schwerpunkt.

Wasabi aus dem Amagi-Gebirge

Rund um den Amagi-Berg im zentralen Teil der Halbinsel sind Qualität, Anbaufläche und Produktionsmenge von Wasabi besonders hoch. Beim Anbau in Amagi kommt die Tatamiishi-Methode zum Einsatz, die Hirai Kumatarō 1892 entwickelte. Sie erfordert reichlich Wasser und ermöglicht die Ernte hochwertigen Wasabis.

Izu als Reiseziel wählen

Für die Planung Ihres Hotelaufenthalts können Sie zuerst überlegen, welche Themen Ihrer Reise wichtig sind: die Wälder und Wanderungen im Amagi-Gebirge, die Küstenlandschaften und Wasseraktivitäten oder Geopark, Geschichte und Wasabi.

Weitere Reiseziele entdecken: Izu, Sunto District.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Shizuoka.

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