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Präfektur Ōsaka: Kofun, Museen und Gärten

Unterkünfte in Präfektur Ōsaka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In der Präfektur Ōsaka stehen unterschiedliche Reiseeindrücke nebeneinander: jahrhundertealte Kultur, Museen mit eigenständigen Schwerpunkten, Gärten im Wechsel der Jahreszeiten und Wege durch eine geschützte Landschaft. Für die Planung Ihres Hotelaufenthalts können Sie deshalb zuerst überlegen, welche Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden sollen.

Kofun und historische Perspektiven

Die Mozu-Furuichi Kofun Group wurde im Juli 2019 als UNESCO-Welterbestätte eingetragen. Die Mozu Kofun Group umfasst 44 erhaltene Kofun, darunter schlüssellochförmige, muschelschalenförmige, runde und quadratische Grabhügel. Die unterschiedlichen Formen geben einen konkreten Eindruck von der Vielfalt dieser Grabstätten. Eine Maßangabe zu einem benannten Kofun bietet der Nintoku-tenno-ryo, auch Daisenryo Kofun genannt: Er ist ungefähr 486 Meter lang.

Auch die jüngere Baugeschichte ist an markanten Orten ablesbar. Der heutige Hauptturm des Osaka Castle Museum wurde 1931 errichtet und ist als materielles Kulturgut von nationaler Bedeutung eingetragen. Der heutige Burgturm von Kishiwada Castle stammt aus einem Wiederaufbau von 1954 und umfasst Ausstellungen sowie einen Aussichtsturm. Im Kishiwada Castle befindet sich außerdem der Hachijin Garden, der als National Place of Scenic Beauty ausgewiesen ist.

Museen und besondere Besuchserlebnisse

Das National Museum of Ethnology liegt im Expo Commemorative Park und widmet sich Kulturanthropologie und Folklore. Von der Station Bampaku-Kinen-Koen der Osaka Monorail sind es ungefähr 15 Minuten zu Fuß. Das Museum verfügt über mehr als 340.000 Sammlungsmaterialien und über 10.000 ausgestellte Objekte. Prüfen Sie die örtlichen Verkehrsbedingungen vor Ihrer Reise; die Gehzeit ist eine ungefähre Orientierung.

Der Expo'70 Commemorative Park wurde auf dem ehemaligen Gelände der Weltausstellung Japan World Exposition 1970 angelegt. Besucher können den Tower of the Sun betreten und die Ausstellungen im Inneren besichtigen; prüfen Sie vorab die aktuellen Betriebsbedingungen. Der Japanese Garden im Park bietet eine jahreszeitlich wechselnde Landschaft. So lässt sich ein Besuch des Parks mit Museums- und Garteninteressen verbinden, ohne dass jede Station denselben Schwerpunkt haben muss.

Das Osaka Municipal Museum of Fine Arts besitzt mehr als 8.500 Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerksobjekte aus Japan und China. In seiner Tennoji Gallery finden regelmäßig öffentliche Ausstellungen statt, die von verschiedenen Kunstorganisationen getragen werden. Da sich das Ausstellungsprogramm mit der Zeit ändert, lohnt es sich, die Termine vor einem Museumsbesuch zu prüfen.

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Gärten, Wasserfall und Wege im Grünen

Der Minoh Waterfall ist 33 Meter hoch, liegt im Meiji no Mori Minoh Quasi-National Park und gehört zu Japans Top 100 Waterfalls. Der Minoh Waterfall Trail führt von der Hankyu-Station Minoh zum Wasserfall; die Gehzeit beträgt ungefähr 40 Minuten in eine Richtung. Für die Planung ist der Vergleich mit dem Weg zum National Museum of Ethnology hilfreich: Dort sind es von der Monorail-Station etwa 15 Minuten zu Fuß, auf dem Minoh Waterfall Trail rund 40 Minuten je Richtung. Das sind unterschiedliche Wege und Näherungswerte; prüfen Sie die örtlichen Bedingungen vorab.

Der Osaka Municipal Nagai Botanical Garden erstreckt sich über ungefähr 24,2 Hektar und umfasst etwa 1.200 Pflanzenarten sowie 11 Spezialgärten. Pflanzen blühen dort das ganze Jahr über; dazu gehören saisonale Blumen und Wasserpflanzen am großen Teich. Der Garten lässt sich daher auch nach der Jahreszeit betrachten: Die Blüten und die Wasserpflanzen bilden unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Besuch. Im Kishiwada Castle ist der ausgewiesene Hachijin Garden eine weitere benannte Gartenanlage mit eigenem kulturellem Status.

Tradition und Esskultur in Ikeda und Kishiwada

Das Kishiwada Danjiri Festival ist eine traditionelle Kultur von Kishiwada City mit einer Geschichte von ungefähr 300 Jahren. Zum Yarimawashi gehören mehr als vier Tonnen schwere Danjiri-Festwagen, die mit hoher Geschwindigkeit gezogen werden und rechtwinklig abbiegen, ohne an Geschwindigkeit zu verlieren. Jedes Jahr findet am ersten Sonntag im September ein Probelauf statt; das genaue Datum variiert von Jahr zu Jahr. Wenn das Festival oder der Probelauf Teil Ihrer Reiseplanung ist, prüfen Sie die Termine vorab.

Ikeda City gilt als Geburtsort von Instant-Ramen: Dort erfand Momofuku Ando 1958 Chicken Ramen. Im Cup Noodles Museum Osaka Ikeda bietet die My Cup Noodle Factory ein Erlebnis, bei dem Besucher ein eigenes, individuelles Cup-Noodle-Produkt herstellen. Außerdem besitzt das Museum einen Ramen Tunnel mit ungefähr 800 Verpackungsdesigns. Verfügbarkeit des Erlebnisses und Reservierungsverfahren können sich ändern; bestätigen Sie diese Angaben vor Ihrem Besuch.

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