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Nosegawa entdecken: Tateri Kōjin am Kōjindake

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Der Schrein Tateri Kōjin liegt in Iketsugawa, Nosegawa, auf dem Gipfel des 1.260 Meter hohen Kōjindake. Für eine Reiseplanung in Nosegawa bietet er einen klar benennbaren kulturellen Bezugspunkt: Seine Lage am Gipfel, die Treppe mit weißen Holztorii und eine Zeder an der Traufe des Hauptgebäudes prägen die Beschreibung des Ortes. Hinzu kommen die ungefähre traditionelle Gründungszeit und eine Überlieferung zu Kūkai. So verbinden sich am selben Schrein anschauliche bauliche Einzelheiten mit einer Geschichte, die Tateri Kōjin mit der Erschließung von Kōyasan verknüpft.

Besondere Merkmale am Schrein

Auf der Steintreppe zum Hauptgebäude reihen sich ungewöhnliche weiße Holztorii aneinander. Nicht ein einzelnes Tor, sondern die Folge entlang der Treppe bildet das auffällige Motiv. So ist der Weg zum Hauptgebäude zugleich die Abfolge, in der diese Elemente erscheinen. Die Torii aus weißem Holz bilden durch ihre Reihung ein eigenes Merkmal des Schreins. Für die Einordnung lässt sich diese Reihe von der Zeder am Gebäude unterscheiden: Hier stehen die Torii entlang der Treppe, dort wächst ein Baum durch den ausgeschnittenen Dachrand.

Am Hauptgebäude wächst eine Zeder durch die kreisförmig ausgeschnittene Traufe. Die Traufe ist der untere Rand des Dachs; der kreisrunde Ausschnitt lässt den Baum durch das Dachprofil treten. Damit ist die Zeder nicht lediglich als weiterer Baum am Schrein beschrieben: Sie steht in einer baulichen Beziehung zum Hauptgebäude. Die beiden Details liegen an unterschiedlichen Stellen und haben unterschiedliche Formen. Die Torii bilden eine Reihe an der Steintreppe, während die Zeder durch die Traufe des Hauptgebäudes wächst. Zusammen geben sie dem Schrein eine gut einzuordnende architektonische Besonderheit.

Überlieferung und Gründung

Der Schrein soll um 800 n. Chr. gegründet worden sein; die Datierung ist als ungefähr und überliefert zu verstehen. Eine weitere Überlieferung verbindet Tateri Kōjin mit Kūkai: Bei der Erschließung von Kōyasan soll Kūkai am Schrein geübt und dort Sanbō Kōjin eingesetzt haben. Die beiden Überlieferungen setzen unterschiedliche Akzente. Die Gründung ordnet den Ursprung des Schreins ungefähr zeitlich ein; die Erzählung zu Kūkai verknüpft ihn mit der Erschließung von Kōyasan und der Einsetzung Sanbō Kojins. So gehören zur Orientierung am Ort sowohl seine traditionelle Gründungszeit als auch diese besondere Verbindung zu Kūkai.

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Anreise ab der Kōyasan-Station

Von der Station Kōyasan der Nankai-Kōya-Seilbahn dauert die Busfahrt Richtung Tateri etwa 40 Minuten. Die Haltestelle „Tateri Kōjin“ liegt direkt am Schrein Tateri Kōjin. Prüfen Sie den Busfahrplan vor der Reise, um die Verbindung in Ihre Planung aufzunehmen. Die ungefähre Fahrtdauer gibt Ihnen einen Anhaltspunkt für den Transfer; der Startpunkt, die Richtung und der Name der Haltestelle helfen dabei, die Fahrt dem Ziel zuzuordnen. So lässt sich die Anreise als eigener Teil der Planung berücksichtigen, während die Torii, die Zeder und die Überlieferung den Schrein selbst charakterisieren.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Nara.

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