Iida: Puppentheater, Kunst und Kultur
Unterkünfte in Iida
Die Stadt Iida lässt sich für die Reiseplanung aus mehreren kulturellen Blickwinkeln betrachten: Puppentheater, bildende Kunst, Geschichte und Volkskunde stehen neben markanten Orten im Stadtraum.
Puppentheater und Festival
Das Kawamoto Kihachiro Puppet Museum zeigt mehr als 200 Puppen, die Kihachiro Kawamoto gespendet hat. Die Stadt Iida errichtete das Museum als neue zentrale Einrichtung, um die Puppentheaterkultur zu fördern und Besucherinnen und Besucher zu gewinnen. Es befindet sich in einem sanierten Gebäude neben der Ringo Namiki. Die Allee erstreckt sich über etwa 350 Meter; entlang der Straße stehen rund 26 Apfelbäume aus etwa 13 Sorten. Ein weiterer Bezug zum Puppenspiel ist das Takeo Senosuke Memorial International String Puppet Museum, das 1998 eröffnet wurde, um die Leistungen der Takeo Puppet Troupe zu würdigen.
Das Iida Puppet Festival findet jedes Jahr Anfang August in der Stadt Iida statt. Rund 300 professionelle, Amateur- und Studententheatergruppen aus dem In- und Ausland kommen zusammen und zeigen etwa 480 moderne und traditionelle Puppentheateraufführungen. Prüfen Sie vor der Reise den Termin und das Programm des jeweiligen Jahres, besonders wenn Ihre Unterkunftsplanung an einem Festivalbesuch hängt.
Wiederkehrende Aufführungen und historische Bühnen
Auch einzelne Puppenspielgruppen sind mit wiederkehrenden Festterminen verbunden. Imada Ningyo tritt jedes Jahr im Oktober bei der Herbstzeremonie des Omiya-Hachimangu-Schreins sowie beim Iida Puppet Festival auf. Kuroda Ningyo tritt jedes Jahr im April beim Frühlingsfest des Shimo-Kuroda-Suwa-Schreins auf. Die konkreten Termine können variieren; prüfen Sie die jeweilige Veranstaltungsplanung, wenn Sie eine bestimmte Aufführung erleben möchten.
Die Kuroda-Puppenbühne wurde 1840 errichtet und ist als wichtiges materielles Volkskulturgut Japans ausgewiesen. Für Kuroda Ningyo gilt eine immaterielle Auszeichnung: In der Stadt Iida wird es von einer Erhaltungsgesellschaft überliefert und wurde 1975 als national ausgewähltes immaterielles Volkskulturgut ausgewiesen. Bühne und Puppenspieltradition stehen damit für unterschiedliche Formen des materiellen und immateriellen Kulturerbes.
Kunst, Geschichte und Erinnerung
Das Kunstmuseum der Stadt Iida befindet sich auf dem Gelände der Burg Iida. Es bewahrt zahlreiche Werke des aus Iida stammenden Malers Hishida Shunso auf und stellt sie aus. Dauer- und Sonderausstellungen sowie regelmäßig stattfindende Vorträge und Kurse stellen Kunst, Natur, Geschichte und Volkskunde des Ina-Tals vor. Das Themenspektrum reicht damit über die Werke eines einzelnen Malers hinaus.
Am Eingang des Shunso Hishida Birthplace Park steht eine lebensgroße Reproduktion des von Yokoyama Taikan verfassten Gedenkinschrift-Denkmals „Geburtsort von Hishida Shunso“. Museum und Park beziehen sich auf unterschiedliche Weise auf Hishida Shunso: Das Museum bewahrt Werke des Malers, während die Inschrift am Parkeingang an seinen Geburtsort erinnert.
Weitere Anhaltspunkte im Stadtgebiet
Der Iida City Zoo wurde 1953 im Rahmen des städtischen Wiederaufbaus nach dem Großbrand eröffnet. Direkt an den Zoo grenzt der Ogimachi Park (Shiki no Hiroba), der über eine große Rasenfläche und Spielgeräte verfügt. Die Geschichte des Zoos und die konkret benannten Parkanlagen ergeben zwei unterschiedliche Anhaltspunkte für die Reiseplanung.
Das Shinshu Iida Yakiniku Research Institute gibt kostenlos „Yakiniku no Machi“-Karten mit Informationen zu Yakiniku-Restaurants und Metzgereien der Stadt aus. Das Institut liegt etwa fünf Gehminuten vom Bahnhof Iida entfernt. Wenn Sie die Karte für Ihre Planung nutzen möchten, prüfen Sie vorab, ob sie weiterhin ausgegeben wird.
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