Präfektur Ibaraki: Blüten, Berge und regionale Erlebnisse
Unterkünfte in Präfektur Ibaraki
An der Pazifikküste, in Hitachinaka, liegt der Hitachi Seaside Park. Zu jeder Jahreszeit blühen dort verschiedene farbenfrohe Blumen: Dazu zählen Nemophila, Narzissen, Tulpen, Mohnblumen, Rosen, Zinnien, Sonnenblumen, Kocchien, Kosmeen und Wintertulpen. Der Pleasure Garden ergänzt das Gartenerlebnis um ein Riesenrad, eine Achterbahn, einen Wald-Hindernisparcours und einen Grillbereich.
Küstenpark, Blüten und Landschaften
Eine andere Blütenvielfalt bietet der Ibaraki Flower Park in Ishioka: Dort gibt es etwa 900 Rosensorten. In einem Atelier werden verschiedene Workshops und praktische Erlebnisse angeboten. So stehen in der Präfektur sowohl ein Park an der Pazifikküste mit Blumen, Fahrgeschäften und weiteren Attraktionen als auch eine Rosensammlung mit Atelierangeboten zur Auswahl.
Im Zentrum von Ibaraki erhebt sich der zweigipflige Berg Tsukuba. Seine Gipfel heißen Nantai und Nyotai; der Berg ist 877 Meter hoch. Einen ganz anderen Maßstab zeigen die Fukuroda-Wasserfälle: Sie sind 120 Meter hoch und 73 Meter breit und bestehen aus vier Kaskadenstufen. In der Ryujin-Schlucht im Präfektur-Naturpark Okukuji können Besucher bei Wanderungen und Kanuerlebnissen jahreszeitlich wechselnde Landschaften genießen.
Radfahren und besondere Ausflugsziele
Wer die Präfektur mit dem Fahrrad erkunden möchte, kann sich bei Cycling Ibaraki an mehr als 100 Modellrouten orientieren. Sie lassen sich nach Start- und Zielorten, Entfernung, Landschaft und kulinarischen Zielen auswählen. Ein weiterer markanter Radweg ist der Tsukuba-Kasumigaura-Ringring-Radweg, der im November 2019 als nationaler Radweg ausgewiesen wurde. Prüfen Sie bei der konkreten Planung die aktuellen Routeninformationen.
In Tsukuba zeigt das Tsukuba Space Center auf dem Rocket Square eine echte H-II-Rakete, die 50 Meter lang ist. Zusammen mit dem Berg Tsukuba eröffnet das einen anderen Blick auf die Präfektur: Hier können Naturmotive neben einem Blick auf Raumfahrt und Technik stehen.
Kasama: Keramik und saisonale Feste
Kasama-Ware wird seit dem 18. Jahrhundert in japanischen Küchen verwendet. Auch saisonale Veranstaltungen prägen die Stadt: Das Kasama-Chrysanthemenfest findet von Ende Oktober bis Ende November statt. Hauptveranstaltungsort ist der Kasama-Inari-Schrein, wo Chrysanthemen in Gelb, Weiß und Rosa blühen. Während des Festes gibt es unter anderem Yabusame und weitere Veranstaltungen; einzelne Programmpunkte können sich von Jahr zu Jahr unterscheiden. Prüfen Sie daher vor Ihrem Besuch die Termine und das jeweilige Programm.
Im Herbst findet außerdem das Kasama-New-Chestnut-Festival statt. Dazu gehören der Verkauf von Kastaniensüßigkeiten, Verkostungen, der Verkauf von Kastanien und Spiele mit Kastanienigeln. Auch hier empfiehlt sich ein Blick auf die jährlichen Termine und Programmdetails.
Regionale Küche und Bahnorientierung
Zu den saisonalen Gerichten in Ibaraki zählt Anko-Nabe. Ankō wird auch auf andere Weise serviert, etwa mit Essig-Miso-Sauce; diese Gerichte sind ungefähr von November bis März in verschiedenen Teilen der Präfektur zu genießen. Mito-Natto erhielt landesweite Bekanntheit, nachdem es zur Eröffnung des Bahnhofs Mito im Jahr 1889 auf dem Bahnhofsvorplatz verkauft worden war.
Eine weitere kulinarische Erfahrung bietet die Musubi-Tour: Sie umfasst einen Besuch der 1839 gegründeten Yoshida Tea Farm, Verkostungen von grünem und schwarzem Tee sowie Süßigkeiten im Hofcafé Room’z Tea. Für die Anreise aus Tokio dient die JR-Jōban-Linie als Orientierung: Sie verbindet den Bahnhof Ueno mit Ibaraki; der Hitachi Limited Express fährt von Ueno nach Mito. Prüfen Sie für Ihr Reisedatum den Fahrplan. Für die Suche nach einem Hotel in der Präfektur können Sie zunächst überlegen, ob Blüten und Natur, Radfahren, regionale Küche oder Kultur den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden sollen.
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