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Kuroishi entdecken

Unterkünfte in Kuroishi

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Gemeindegebiet von Kuroishi finden Sie unterschiedliche Themen für Ihre Reiseplanung: traditionelle Handelsarchitektur, Tsugaru-Handwerk, Kokeshi-Kultur und saisonale Apfelernte. Das Spektrum reicht vom großen Handelshaus und einem Garten mit überlieferter Entstehungsgeschichte bis zu Holzkunst und einem jährlich wiederkehrenden Festival. Die einzelnen Stationen setzen jeweils einen eigenen Akzent.

Handelsarchitektur und Gartenkunst

Das Takahashi-Haus in der Gemeinde Kuroishi ist ein typisches großes Handelshaus der Tsugaru-Region und als wichtiges Kulturgut ausgewiesen. Zu seinen Merkmalen gehören ein Durchgangsbereich, der niwa, ein hochziehbares großes Tor, eine offene Decke und Gitterfenster. An der zur Nakamachi-Straße gerichteten Seite befindet sich ein Komise-Vordach. Die Bezeichnung niwa hilft, das Haus auch über seine Raumstruktur zu erfassen, nicht allein über die Straßenansicht.

Entlang der Nakamachi-Straße stehen außerdem Sake-Brauereien und Lagerhäuser. Der Blick wechselt damit vom einzelnen Handelshaus zum Straßenbild, in dem unterschiedliche traditionelle Gebäudetypen genannt sind.

Der Narumi-Familiengarten liegt im traditionellen Gebäudeerhaltungsbezirk Nakamachi in Kuroishi und weist den Stil Ōishi-Bugaku auf. Er soll 1887 auf Wunsch von Bunshirō, dem dritten Oberhaupt der Familie Narumi, angelegt worden sein. Als Gestalter werden Teiju Obata, der vierte Meister der Bugaku-Schule, und dessen Schüler Teigetsu Ikeda, der fünfte Meister, genannt. Die berichtete Entstehungsgeschichte verbindet den Garten mit der Familie Narumi und der Bugaku-Schule.

Kokeshi und Tsugaru-Handwerk

Das Tsugaru-Kokeshi-Museum in der Gemeinde Kuroishi zeigt rund 4.000 aus dem ganzen Land zusammengetragene Kokeshi-Puppen sowie verschiedene Holzspielzeuge. Zu den Exponaten gehört eine wertvolle Kokeshi, deren Holzarbeit von Morihide Taro stammt und die von Shiko Munakata bemalt wurde. Neben der Breite der Sammlung steht damit auch die Arbeit an einem einzelnen Stück im Blick: Holzarbeit und Bemalung sind zwei namentlich genannten Personen zugeordnet.

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In der Tsugaru Traditional Crafts Hall führen Handwerker traditionelles Kunsthandwerk aus Tsugaru vor. Besucher können die Arbeiten ansehen, berühren und selbst ausprobieren. Wenn Sie sich für Workshops interessieren, prüfen Sie deren Verfügbarkeit vor dem Besuch. Am zentralen Komise-Platz der Halle gibt es außerdem ein Fußbad mit Bereichen für Erwachsene und Kinder sowie steinernen Sitzgelegenheiten.

Die Schwerpunkte unterscheiden sich: Im Museum stehen die gezeigten Kokeshi-Puppen und Holzspielzeuge im Mittelpunkt; in der Crafts Hall können Sie traditionelles Handwerk auch durch Vorführungen, Berühren und eigenes Ausprobieren kennenlernen.

Festival und Apfelernte im Jahreslauf

In der Gemeinde Kuroishi findet das Kuroishi-Komise-Festival jedes Jahr am zweiten Samstag und Sonntag im September statt. Zum Programm gehören Tsugaru-Shamisen, Tsugaru-Volksmusik und Blasmusikdarbietungen lokaler Oberschüler. Prüfen Sie vor der Reise die Details des betreffenden Jahres. Ebenfalls im Gemeindegebiet liegt der Kuroishi-Touristenapfelgarten, der von Anfang September bis Mitte November geöffnet ist. Besucher können dort frische Äpfel pflücken und genießen; der Panoramablick reicht über die Tsugaru-Ebene bis zum Berg Iwaki. Für Ihre Terminplanung ist der zeitliche Vergleich konkret: Das Festivalwochenende liegt im angegebenen Öffnungszeitraum des Gartens. Bestätigen Sie vor dem Besuch die aktuellen Saisondaten des Gartens.

Weitere Reiseziele entdecken: Aomori, Goshogawara, Mutsu, Oma, Ajigasawa, Hachinohe, Akabonai, Sotogahama

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Aomori.

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