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Ōdate: Schreine, Magewappa und Akita-Hunde

Unterkünfte in Ōdate

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Gemeindegebiet von Ōdate reichen die Themen von historischer Architektur und traditionellem Magewappa-Handwerk bis zu Akita-Hunden. Die Kiritanpo-Tradition ist auch im weiteren Ōdate-Gebiet verankert. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Ōdate suchen, können Sie den Reiseschwerpunkt etwa auf Baugeschichte, Handwerk, Hunde oder regionale Esskultur legen.

Kultur und Baugeschichte

Das Sakura Yagurakan ist ein selten erhaltenes Holzgebäude aus der frühen Shōwa-Zeit in der historischen Altstadt von Ōdate. Auch die Hauptbauten des Shō Hachimangū und des Wakamiya Hachimangū erzählen von der Baugeschichte der Stadt: Beide sind einschiffige Bauten in Nagare-zukuri-Bauweise und stammen aus dem Jahr 1687. Bauform und gemeinsames Baujahr bieten einen konkreten Vergleichspunkt, wenn Sie sich für historische Sakralarchitektur interessieren.

Zwei Hauptgebäude des Ōdate-Hachiman-Schreins sind als wichtige Kulturgüter Japans ausgewiesen. Ōdate-bayashi ist als immaterielles Volkskulturgut der Stadt Ōdate ausgewiesen. So umfasst das kulturelle Erbe sowohl historische Bauwerke als auch eine ausgewiesene Tradition, ohne dass beide Aspekte dasselbe erzählen.

Magewappa: Geschichte und Handwerk

Ōdate Magewappa entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Satake-nishi-Familie, die Herren der Burg Ōdate, förderte das Handwerk damals als Nebenerwerb für niederrangige Samurai. Heute ist Ōdate Magewappa als traditionelles japanisches Kunsthandwerk ausgewiesen; seine Geschichte verbindet damit eine konkrete Handwerkstechnik mit der früheren Arbeitsteilung in der Region.

Für Ōdate Magewappa wird Akita-Zeder verwendet, die sich durch Elastizität und eine schöne Maserung auszeichnet. Das dünn geschälte Holz wird in heißem Wasser erweicht und gebogen; anschließend wird es mit Rinde der Bergkirsche vernäht. An diesen Arbeitsschritten lässt sich nachvollziehen, wie Materialeigenschaften und Verarbeitung zusammenwirken. Mit Ryōbian ist ein Kurs zur Herstellung von Ōdate Magewappa verbunden. Erkundigen Sie sich vorab, ob eine Teilnahme möglich ist.

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Akita-Hunde und der Ōdate-Amekko-Markt

Akita Inu no Sato ist eine touristische Austausch- und Informationseinrichtung der Stadt Ōdate und liegt eine Gehminute vom Bahnhof Ōdate entfernt. In einem Museum können Sie die Ursprünge der Akita-Hunde kennenlernen. Bei Akita Inu no Sato begrüßen täglich wechselnde Akita-Hunde von Mitgliedern der Gesellschaft zur Erhaltung der Akita-Hunde die Besucher. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Angaben zu den jeweils wechselnden Hunden. Im Akita Dog Hall befindet sich außerdem der Hauptsitz dieser Gesellschaft.

Zum Ōdate-Amekko-Markt gehören ein Umzug des Weißbart-Gottes Shirahige Ōkami und eine Parade mit Akita-Hunden. Der Umzug stellt der Überlieferung nach die Geschichte nach, dass eine Gottheit vom Berg Tashiro kommt, um Süßigkeiten zu kaufen. Die Programmpunkte können sich zwischen den Ausgaben ändern; prüfen Sie deshalb vor der Reise die Termine und das Programm der betreffenden Ausgabe.

Kiritanpo und Esskultur

Die Geschichte der Kiritanpo-Nabe als Bewirtungsgericht in Ōdate reicht bis in die mittlere Meiji-Zeit zurück: Damals begannen Restaurants und Gasthäuser, das Gericht anzubieten. Zwischen den Häusern etablierten sich Geschmack und Zutaten. Im weiteren Ōdate-Gebiet wird Kiritanpo als überlieferte Hausmannskost gepflegt und zu festlichen Anlässen gegessen. So gehört zur kulinarischen Geschichte sowohl die Entwicklung des Gerichts in Restaurants und Gasthäusern als auch seine Rolle in der häuslichen und festlichen Esskultur.

Weitere Reiseziele entdecken: Noshiro, Kazuno, Yuzawa, Oga, Akita, Kosaka, Uwamuki, Daisen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Akita.

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