Revivim: Kulturerbe und Geschichte im Negev
Unterkünfte in Revivim
Mitzpe Revivim zeichnet die Anfänge der jüdischen Besiedlung des Negev nach. Die Kulturerbestätte bietet mit Tira, Aussichtsturm und Dammraum unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte. Wenn Sie Revivim als Reiseziel prüfen, können diese Themen helfen einzuschätzen, ob die Ortsgeschichte Ihren Interessen entspricht.
Mitzpe Revivim: Geschichte der Besiedlung
Mitzpe Revivim wurde 1943 gegründet, nach Yosef Weitz benannt und trug zunächst den Namen „Tel Tsofim“. Der frühere Name und der Namensgeber ergänzen das Gründungsjahr um zwei konkrete Hinweise zur Ortsgeschichte. Die Tira veranschaulicht das frühe Leben des kleinen Kibbuz und rückt damit den Alltag der Siedlung in den Blick.
Besichtigbare Bereiche und Wasseranlagen
Besucher können in Mitzpe Revivim die Tira, den Aussichtsturm und den Dammraum besichtigen. Der Dammraum erzählt von den Versuchen, Hochwasser zur Bewässerung zu speichern. Ein dort gezeigtes Modell veranschaulicht die historischen Wasseranlagen, die ausgehobenen Kanäle, den Fluss und die Speicherung von Hochwasser. Fotos und Erläuterungen ergänzen das Modell und erklären die Entstehung und Funktionsweise der Anlage. So stehen das frühe Leben des Kibbuz und die Wasseranlagen als unterschiedliche Themen des Besuchs nebeneinander.
Felszisterne und Golda-Meir-Archiv
Die Felszisterne in Mitzpe Revivim diente den ersten Siedlern als erste Unterkunft. Sie wurde in byzantinischer Zeit aus dem Fels gehauen; während des Ersten Weltkriegs ließ die türkische Armee ein Eisentor an ihrem Eingang anbringen. Im Rahmen des Besuchs im Golda-Meir-Archiv wird der Film „Eine von uns“ über die besondere Verbindung zwischen Golda Meir und Revivim gezeigt. Er setzt damit einen eigenen historischen Schwerpunkt. Erkundigen Sie sich beim Betreiber nach aktuellen Tourdetails, wenn Sie diesen Besuch einplanen.
Südbezirk: weitere Kultur- und Naturthemen
Im übergeordneten Reiseziel Südbezirk kommen weitere kulturelle und landschaftliche Schwerpunkte hinzu. Der Avdat-Nationalpark ist eine UNESCO-Welterbestätte am Verlauf der antiken Weihrauchstraße im Negev-Hochland. Masada ist ein Symbol des antiken Königreichs Israel, seiner gewaltsamen Zerstörung und des letzten Widerstands jüdischer Patrioten gegen die römische Armee im Jahr 73 n. Chr. Dort sind außerdem Überreste von Herodes’ Palästen sowie unberührte römische Belagerungsanlagen erhalten, die zu den vollständigsten ihrer Art in der römischen Welt zählen. Das Besucherzentrum am Ramon-Krater verbindet Ilan Ramons Lebensgeschichte mit einer Einführung in den Krater und seine besonderen Naturphänomene.
Einen anderen Landschaftsakzent setzt das Naturreservat Ein Gedi, das Israels größte Oase mit Quellen, Wasserfällen, fließenden Wasserläufen, Steinböcken und Klippschliefern umfasst. Entlang des ganzjährig wasserführenden Nahal Arugot führt dort ein Wanderweg zu einem verborgenen Wasserfall und zu Becken im Oberlauf. Nach Überschwemmungen können sich die Wegbedingungen ändern.
Weitere Reiseziele entdecken: Kfar Menahem, Kirjat Mal'achi, Eilat, Mischmar ha-Negev, Arad, Elifaz, Maslul, Dimona
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