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Kafr Kanna: Kirchen, Handwerk und Olivenöl

Unterkünfte in Kafr Kanna

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Kafr Kanna treffen Kirchen und antike Zeugnisse auf Handwerk und Olivenöl als konkrete kulturelle Themen. Wenn Sie ein Hotel in Kafr Kanna suchen, hilft dieser Themenmix dabei, die eigenen Interessen für den Aufenthalt einzuordnen: religiöse Geschichte und Archäologie auf der einen, Korbflechten und Olivenanbau auf der anderen Seite.

Kirchen und antike Zeugnisse in Kafr Kanna

Zu den wichtigsten Kirchen in Kafr Kanna gehören eine orthodoxe und eine katholische Kirche. Unter der katholischen Kirche befinden sich die Überreste einer antiken Synagoge. Damit stehen in der Ortsgeschichte unterschiedliche religiöse und historische Themen nebeneinander: die beiden Kirchen und das ältere Zeugnis unter einer von ihnen.

Korbflechten und Olivenöl

Im Besucherzentrum von Sindyanna of Galilee lernen arabische Frauen aus Kana und den Nachbardörfern das Korbflechten. Sie arbeiten mit Palmwedeln, Olivenzweigen und Weidenruten und flechten sowohl in traditionellen als auch in modernen Stilen. Das Handwerk verbindet unterschiedliche Materialien mit verschiedenen Gestaltungstraditionen.

Zu den Besucheraktivitäten im Zentrum gehört außerdem eine Verkostung von Olivenöl aus verschiedenen Olivensorten. Dabei können Besucher etwas über traditionellen Olivenanbau und die Herstellung des Öls erfahren. Die Aktivität dauert 20 bis 30 Minuten und bietet damit einen eigenen, zeitlich umrissenen Einblick neben dem Korbflechten.

Die Korbflecht-Workshops dauern 60 Minuten; spezielle Workshops können bis zu drei Stunden dauern. Sie eignen sich für Familien- und Firmenveranstaltungen. Die Verkostung und die Workshops setzen somit unterschiedliche zeitliche Schwerpunkte. Wenn Sie eine dieser Aktivitäten einplanen möchten, empfiehlt es sich, ihre aktuelle Verfügbarkeit vor dem Besuch zu prüfen.

Archäologische Einblicke im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk

Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk geben Tel Hazor und Tel Megiddo einen eigenen archäologischen Kontext. Diese Stätten bieten andere historische Themen als die Kirchen und das Besucherzentrum in Kafr Kanna. Bei Tel Hazor konzentriert sich der Besuch auf die Oberstadt. Zu ihren markanten Bauelementen zählt Salomos Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr.

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Auch das Wassersystem von Tel Hazor veranschaulicht eine ausgefeilte, an die geografischen Bedingungen angepasste Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung. Der ausgegrabene senkrechte Schacht ist 45 Meter tief; in seine Wände sind drei Meter breite Stufen gehauen. Der Nationalpark Tel Hazor ist von Norden und Süden über die Straße 90 in Richtung Ayelet Hashahar erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt die Navigation.

Der kanaanäische Palast in Tel Hazor wurde im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt. Der Palast aus der Spätbronzezeit gilt als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante. Auch die Befestigungsanlagen haben eine besondere vergleichende Einordnung: Sie gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev.

Tel Megiddo gehört zu den drei Tells, die bedeutende Überreste von Städten mit biblischen Bezügen bewahren und eng mit Ereignissen aus der Bibel verbunden sind. Seine Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist durch die Zahl ihrer Tempel, die Kontinuität des Kultbetriebs und die dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Der orthogonale Stadtplan aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen. So umfasst der regionale archäologische Blickwinkel sowohl frühe Tempelanlagen als auch Stadtplanung und Befestigungsbau.

Weitere Reiseziele entdecken: Beit Rimon, She'ar Yashuv, Barak, En Dor, Bar'am, Kirjat Schmona, Gilon, Kfar Kama.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordbezirk.

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