Kfar Vradim: Kunst, Galerien und Wege
Unterkünfte in Kfar Vradim
Kfar Vradim bietet für die Reiseplanung verschiedene Schwerpunkte: Galerien, Angebote von Kunstschaffenden, einen Gemeinschaftsgarten und einen Familienweg. Wenn Sie ein Hotel in Kfar Vradim suchen, können Sie überlegen, ob Kunst, Begegnungen oder ein Weg im Freien den thematischen Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.
Galerien und Kunstschaffende
Neben der Green Hut Gallery befindet sich eine zweite Galerie. Dort werden wechselnde Ausstellungen von Künstlern aus Kfar Vradim gezeigt; die Ausstellungen wechseln alle eineinhalb bis drei Monate. So stehen Galerieausstellungen als ein eigener Zugang zur Kunst im Ort neben den Angeboten einzelner Kunstschaffender.
Die Tal Gallery wurde 2002 zum Gedenken an den Künstler Tal Greenfeld gegründet. Sie ist eine gemeinnützige Initiative, die eigene Ausstellungen zu bildender und israelischer Kunst veranstaltet, junge Künstler fördert und Kunstprojekte in der Gemeinschaft realisiert. Ihre Geschichte und ihr Programm setzen damit einen weiteren Akzent im Kulturangebot von Kfar Vradim.
Im Laufe des Jahres öffnen viele der rund 100 Künstler und Kunstschaffenden ihre Häuser für Workshops und Führungen. Die Angebote ermöglichen persönliche Begegnungen und künstlerische Erlebnisse. Da die Verfügbarkeit einzelner Kunstschaffender vorab zu bestätigen ist, klären Sie diese am besten vor Ihrem Besuch.
Gemeinschaftsgarten und Wege
Bei einer Führung durch den Gemeinschaftsgarten von Kfar Vradim lernen Sie die verschiedenen Gartenbereiche kennen, in denen Mitglieder Gemüse anbauen. Zum Rundgang gehören auch die Tierbereiche und Aktivitäten, die den Garten mit der Gemeinschaft von Kfar Vradim verbinden. Bestätigen Sie vor Ihrem Besuch, ob eine Führung verfügbar ist.
Norman’s Trail ist ein etwa 800 Meter langer Familienweg am Eingang von Kfar Vradim. Auf diesem Weg beginnt außerdem eine Route durch Westgaliläa. Der kurze Weg und der Startpunkt der Route sind zwei unterschiedliche Anhaltspunkte für die Planung; die Einzelheiten der Route können sich ändern. Prüfen Sie die Routendetails daher vorab.
Archäologische Themen im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk
Ein weiterer Themenbereich des übergeordneten Reiseziels Nordbezirk sind die archäologischen Stätten Tel Hazor und Tel Megiddo. Tel Hazor bietet einen Schwerpunkt auf Stadtgeschichte, Befestigungen und Wasserbau. Der Besuch des Nationalparks konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu den genannten archäologischen Merkmalen gehört Salomos Tor aus dem 10. Jahrhundert v. Chr., mit sechs Kammern und zwei Türmen.
Tel Hazor bewahrt außerdem bedeutende Überreste eines unterirdischen Wasserauffangsystems. Es gilt als ausgefeilte, an die geografischen Bedingungen angepasste Ingenieurleistung. Ein ausgegrabener Schacht ist 45 Meter tief; drei Meter breite Stufen sind in die Wände des senkrechten Schachts gehauen. Auch die Befestigungsanlagen von Tel Hazor sind bemerkenswert: Sie gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev. Der Nationalpark ist von Norden und Süden über die Straße 90 in Richtung Ayelet Hashahar erreichbar; prüfen Sie vor der Fahrt die Navigation.
Tel Megiddo ist ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist durch die Zahl ihrer Tempel, die Kontinuität des Kultbetriebs und dokumentierte rituelle Aktivitäten außergewöhnlich. Aus der Eisenzeit stammt der orthogonale Stadtplan, der in der Levante nur wenige Parallelen hat. Damit setzen die archäologischen Themen in Tel Megiddo andere Akzente als die in Tel Hazor beschriebenen Wasser- und Befestigungsanlagen.
Weitere Reiseziele entdecken: Ezuz, Ramot Naftali, Amnun, Maagan, Sde Nehemia, Kfar Shamai, Ein Kinya, Modi'in-Maccabim-Re'ut
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Israel.