Haon: Strand, Uferweg und historische Spuren
Unterkünfte in Haon
Rund um Haon stehen unterschiedliche Interessen nebeneinander: der Strand des HaOn Holiday Village, eine Uferroute zwischen Haon und Maagan und historische Spuren in der Umgebung. Wenn Sie Hotels für eine Reise nach Haon suchen, können Sie sich zuerst fragen, ob Strand und Landschaft oder die Geschichte der Umgebung stärker zu Ihren Plänen passt.
Strand und Ufer am Kinneret
Der Strand des HaOn Holiday Village wird gemeinsam von Gästen des Feriendorfs und Campinggästen genutzt. Er ist öffentlich und als ausgewiesener Badebereich anerkannt. Da sich der Strandstatus ändern kann, prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen lokalen Hinweise.
Auf der Route zwischen Haon und Maagan verläuft der Weg am Ufer des Sees Kinneret durch die für die Gegend typische Vegetation. Dort gibt es zahlreiche schattige Plätze zum Ausruhen. Der Weg verbindet so den Blick auf die Uferlandschaft mit Möglichkeiten für Pausen im Schatten, ohne dass dafür eine bestimmte Gehzeit oder Schwierigkeit vorausgesetzt werden muss.
Historische Spuren in der Umgebung
Auf der Route zwischen Haon und Maagan liegt eine alte Pumpstation, die nicht mehr genutzt wird. Früher wurde dort Wasser zur Bewässerung der Felder gepumpt. Damit steht die Anlage für eine frühere Nutzung des Wassers in der Landwirtschaft.
An Haons südlicher Grenze, an der Mündung des Samra-Bachs in den See Kinneret, befinden sich die „Dragon’s Teeth“. Die kegelförmigen Betongüsse wurden von den Briten während des Zweiten Weltkriegs als Teil der Verteidigung gegen die Nazis an der Grenze zwischen dem britischen und dem französischen Mandatsgebiet aufgestellt. Pumpstation und Betongüsse verweisen damit auf unterschiedliche historische Funktionen: hier die Bewässerung der Felder, dort die Verteidigung.
Archäologie im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk
Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk sind Tel Hazor und Tel Megiddo eigenständige archäologische Themen. Tel Hazor ist ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen; der Besuch konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu Tel Hazor gehört Salomos Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr.
Der kanaanäische Palast aus der Spätbronzezeit wurde im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt. Er gilt als der aufwendigste Palast in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante. Auch die Befestigungsanlagen von Tel Hazor gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev.
Tel Hazor bewahrt außerdem bedeutende Reste eines unterirdischen Wasserauffangsystems, das eine ausgefeilte, geografisch angepasste Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung darstellt. In die Wände des senkrechten Schachts dieses Wassersystems sind drei Meter breite Stufen gehauen.
Tel Megiddo gehört zu den drei Tells, die bedeutende Überreste von Städten mit biblischen Bezügen bewahren und eng mit Ereignissen aus der Bibel verbunden sind. Seine Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist hinsichtlich der Zahl ihrer Tempel, der Kontinuität des Kultbetriebs und der dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Aus der Eisenzeit stammt der orthogonale Stadtplan von Tel Megiddo, der in der Levante nur wenige Parallelen hat.
Weitere Reiseziele entdecken: Modi'in-Maccabim-Re'ut, Nes Harim, Naham, Sde Eliezer, Moshav Ramot, Metulla, Almagor, Hosen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Israel.