HaBonim: Küstenwege und historische Spuren bei Dor HaBonim
Unterkünfte in HaBonim
Bei einer Reise nach HaBonim lohnt es sich, die Küsten- und Kulturthemen des nahen Naturschutzgebiets Dor HaBonim mitzudenken. Dort gehören felsige Küstenabschnitte, sandige Buchten und Spuren früherer Nutzung ebenso zum Bild wie Wanderwege. Für Ihre Hotelwahl in HaBonim können diese Schwerpunkte bei der Frage helfen, ob Sie Ihre Reise eher an Landschaft und Bewegung oder an historischen Zeugnissen ausrichten möchten.
Küstenlandschaft und Wanderwege bei HaBonim
Zum Küstenbild des Naturschutzgebiets Dor HaBonim gehören felsige Abschnitte mit ausgeprägten Brandungsplattformen ebenso wie sandige Buchten und Küstenhöhlen. Ein Besuch führt zu mehreren kleinen Buchten und Kurkar-Felsen, darunter Shell Bay, Blue Cave und Crab Bay. An der Shell Bay (Mifratz HaTzidafim) liegt eine dicke Schicht angeschwemmter Muscheln. Die Muscheln sind geschützte Naturwerte und dürfen nicht gesammelt werden.
Ein etwa drei Kilometer langer Rundwanderweg führt an den wichtigsten Naturerscheinungen des Naturschutzgebiets vorbei und ist mit grünen und roten Wegzeichen markiert. Ein weiterer Wanderweg führt 2,5 Kilometer nach Süden bis Tel Dor und endet im Moschaw Nachscholim. Der erste Weg ist als Runde angelegt, der zweite führt südwärts zu einem benannten Ziel und Endpunkt. Damit stehen zwei unterschiedliche Routenformen zur Auswahl. Prüfen Sie vor dem Besuch aktuelle Weg-Hinweise.
Spuren früherer Nutzung
Ein Aussichtspunkt an einem Wanderweg im Naturschutzgebiet bietet den Blick auf die Überreste eines gestrandeten und zerstörten Frachtschiffs, das Zement transportierte und nahe der Küste auf Grund lief. Auch andere Spuren erzählen von früherer Nutzung des Küstenraums: Entlang des Weges liegen Überreste von Kanälen und Becken aus einer früheren Industrie, in der Meeresfische als Nahrungsmittel genutzt wurden.
Alte Brunnen wurden bis zum Grundwasserspiegel gehauen, der nahe unter der Oberfläche liegt. Zusammen mit gehauenen Wasserkanälen zeugen sie von früher menschlicher Aktivität. Zu den weiteren historischen Landschaftsspuren gehören ein großer alter Kurkar-Steinbruch und die Kleopatra-Höhle. Sie war ursprünglich ein von Menschen ausgehobenes Becken, das durch Wellenerosion natürlich verändert wurde. Wer sich für die Geschichte der Küstenlandschaft interessiert, findet hier verschiedene Zeugnisse menschlicher Nutzung und natürliche Veränderungen nebeneinander.
Kultur und Stadtleben in Haifa
Im übergeordneten Reiseziel Haifa stehen weitere Kulturthemen im Mittelpunkt. Das National Maritime Museum präsentiert 5.000 Jahre maritime Geschichte des Mittelmeerraums. Das Haifa City Museum befindet sich in zwei Gebäuden aus der Templerzeit in der Deutschen Kolonie.
Auch religiöses und archäologisches Erbe gehört zu den Haifaer Themen. Der Schrein des Báb in Haifa ist Teil der UNESCO-Welterbestätte der Heiligen Stätten der Bahá’í. Die Heiligen Stätten in Haifa und Westgaliläa werden im Rahmen der Bahá’í-Pilgerreise besucht. Im Nationalpark Bet She’arim gibt es Katakomben mit kunstvollen Schnitzereien und Inschriften; der Park ist die letzte Ruhestätte bedeutender jüdischer Persönlichkeiten, darunter Rabbi Yehuda HaNasi.
Für Essen und Stadtleben bietet Haifa ebenfalls unterschiedliche Marktschwerpunkte. In Wadi Nisnas ist ein ganzjährig belebter Markt mit Streetfood, Gewürzen und handgemachten Süßigkeiten zu finden. Der Türkische Markt bietet Bars, Streetfood, Restaurants, Kunstgalerien und Geschäfte. So reicht das kulturelle Spektrum Haifas von maritimer Geschichte und religiösem Erbe bis zu Märkten und kulinarischen Angeboten.
Weitere Reiseziele entdecken: Tiv‘on, Ein Iron, Zikhron Ya‘aqov, Harish, Haifa, Kiryat Bialik, Atlit, Kiryat Motzkin.
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