Gevulot und das nahe Mitzpe Gvulot
Unterkünfte in Gevulot
Für Ihre Reiseplanung rund um Gevulot ist das nahe gelegene Mitzpe Gvulot ein konkreter historischer Bezugspunkt. Dort stehen die Geschichte eines frühen Beobachtungspostens im Negev und geführte Erzählungen über den Ort im Mittelpunkt.
Geschichte und Aktivitäten bei Mitzpe Gvulot
Mitzpe Gvulot wurde am 12. Mai 1943 nahe Kibbutz Gvulot als erster von drei Beobachtungsposten im Negev gegründet. Nach dem Israelischen Unabhängigkeitskrieg wurde Kibbutz Gvulot an seinen heutigen Standort verlegt, etwa 1,5 Kilometer nordöstlich von Mitzpe Gvulot. Die Gründung des Außenpostens und die spätere Standortverlegung des Kibbutz sind damit zwei unterschiedliche Stationen der Ortsgeschichte.
Die Gebäude des Außenpostens standen bis zu ihrer Rekonstruktion im Jahr 1996 leer. Dieser zeitliche Ablauf gibt den historischen Erzählungen einen konkreten Rahmen: Auf die Gründung folgten die Jahre des Leerstands und schließlich die Rekonstruktion. Die Geschichte des Ortes lässt sich so sowohl über seine frühe Rolle als Beobachtungsposten als auch über die spätere Entwicklung seiner Gebäude betrachten.
Am Mitzpe Gvulot werden Führungen mit Erzählungen angeboten. Zu den geführten Aktivitäten zählen Geschichten über den Ort und die Pionierzeit, auch mit Kostümen, sowie das Bauen mit Lehmziegeln. Damit stehen historische Erzählungen und eine praktische Tätigkeit nebeneinander. Für Führungen und Aktivitäten ist eine vorherige Buchung vorgesehen; planen Sie diese also nicht als spontane Angebote ein.
Weitere historische Orte im Südbezirk
Im übergeordneten Reiseziel Südbezirk reicht das historische Spektrum vom Avdat-Nationalpark bis nach Masada. Avdat ist eine UNESCO-Welterbestätte am Verlauf der antiken Weihrauchstraße im Negev-Hochland. Masada wiederum gilt als Symbol des antiken Königreichs Israel, seiner gewaltsamen Zerstörung und des letzten Widerstands jüdischer Patrioten gegen die römische Armee im Jahr 73 n. Chr.
In Masada sind die Überreste von Herodes’ Palästen und unberührte römische Belagerungsanlagen erhalten. Die Anlagen zählen zu den vollständigsten ihrer Art in der römischen Welt. Für das ausgewählte Besuchsdatum sichert eine vorherige Registrierung im Besuchskoordination-System einen Platz im Masada-Nationalpark. Da sich operative Angaben ändern können, prüfen Sie den aktuellen Stand vor Ihrer Planung.
Landschaft und Natur im Südbezirk
Das Naturreservat Ein Gedi umfasst Israels größte Oase mit Quellen, Wasserfällen, fließenden Wasserläufen, Steinböcken und Klippschliefern. Im Reservat führt ein Wanderweg entlang des ganzjährig wasserführenden Nahal Arugot zu einem verborgenen Wasserfall und zu den Becken im Oberlauf. Nach Überschwemmungen können sich die Wegbedingungen ändern; prüfen Sie sie deshalb vor einer Tour.
Im Besor-Park (Eshkol) liegen am östlichen Ufer des Flusses bei der Quelle Ein Besor weitläufige Rasenflächen, Picknickeinrichtungen und Spielplätze für Kinder. Zum Park gehören außerdem ausgeschilderte Radwege und ein Discgolf-Parcours. Wenn Sie eine bestimmte Anlage einplanen, prüfen Sie deren aktuellen Betrieb.
Auch die Landschaft an der Küste setzt einen eigenen Akzent: Das Kanaanäische Tor in Ashkelon wurde aus Lehm- und Kurkarziegeln errichtet, stammt aus dem Jahr 1850 v. Chr. und gilt als das älteste überwölbte Tor der Welt. Der südliche Teil des Ashkelon-Nationalparks ist ein Naturschutzgebiet für die besondere Flora und Fauna der Sanddünen. So stehen im Südbezirk archäologische Zeugnisse und geschützte Naturräume als unterschiedliche Themen nebeneinander.
Weitere Reiseziele entdecken: Afikim, Metulla, Gesher Haziv, Kafr Qasim, Shivta, Nazaret, Petach Tikwa, Kokhav Ya'ir
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