Ein Gev: Hafen, Fischereigeschichte und Kultur
Unterkünfte in Ein Gev
Vor der Buchung können Sie abwägen, ob Sie eher ein Museum, eine kreative Beschäftigung oder einen Ausflug in die Umgebung in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten. Der Susita-Nationalpark liegt im näheren Umfeld gegenüber dem Kibbuz Ein Gev; Tel Hazor und Tel Megiddo gehören zum Kulturkontext des Nordbezirks.
Fischereigeschichte am See Genezareth
Das House of Anchors Fishing Museum zeigt eine Sammlung antiker Fischerei-Artefakte, die im Gebiet um den See Genezareth gefunden wurden. Außerdem erzählt es die Geschichte der Fischer am See Genezareth in den vergangenen 3.000 Jahren. So verbindet das Museum konkrete Fundstücke mit einem langen historischen Überblick zur Fischerei am See. Wenn Sie sich für die Kultur des Sees interessieren, stehen dort materielle Zeugnisse und die Geschichte der Fischer unter einem gemeinsamen Thema.
Hafenangebote: Holzarbeit, Kunst und Spiel
Am Hafen von Ein Gev bietet Grampa Saba Yossis Werkstatt die Möglichkeit, mit Holz zu arbeiten. Auch die „-200 art gallery“ befindet sich am Hafen. Für Familien bietet The House at the Harbor einen Holzspielbereich und kreative Aktivitäten. Diese Angebote stehen für praktische und kreative Beschäftigung; beim House of Anchors Fishing Museum liegt der Schwerpunkt dagegen auf Fischereigeschichte und antiken Artefakten.
Ein jährliches Hafenfestival
Das Ein-Gev-Hafenfestival findet jedes Jahr während der Pessachwoche statt. Wenn das Festival Ihren Reisezeitraum bestimmt, richten Sie Ihre Planung an dieser wiederkehrenden Woche aus und prüfen Sie vor einer Buchung die konkreten Veranstaltungsdaten.
Susita und Hippos gegenüber dem Kibbuz
Der Susita-Nationalpark liegt im näheren Umfeld gegenüber dem Kibbuz Ein Gev. Er bewahrt Überreste der antiken Stadt Hippos, die auf Hebräisch Susita heißt. Hippos und Susita bezeichnen hier dieselbe antike Stadt. Damit steht neben Hafen und Fischereigeschichte ein weiterer historischer Schwerpunkt: die Überreste einer antiken Stadt im Nationalpark.
Hinweise zur Routenplanung
Eine von der Israel Nature and Parks Authority am 11. Mai 2022 beschriebene Route endet am Friedhof des Kibbuz Ein Gev; für den Rückweg sollen Fahrzeuge bereitgestellt werden. Planen Sie den Rücktransport bei dieser Route mit ein und prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routenbedingungen.
Kulturkontext im Nordbezirk
Im Nordbezirk bilden Tel Hazor und Tel Megiddo einen eigenen archäologischen Kontext. Tel Hazor ist ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen; der Besuch konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu Tel Hazor gehören Salomos Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. sowie ein kanaanäischer Palast, den die Könige von Hatsor im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. nutzten. Der spätbronzezeitliche Palast gilt als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante.
Tel Hazor bewahrt bedeutende Überreste eines unterirdischen Wasserauffangsystems, das eine ausgefeilte, an die geografischen Bedingungen angepasste Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung darstellt. Ein ausgegrabener Schacht in Tel Hazor ist 45 Meter tief. Im Wassersystem sind drei Meter breite Stufen in die Wände des senkrechten Schachts gehauen. Die Befestigungsanlagen von Tel Hazor gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev.
Tel Megiddo ist ebenfalls ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist hinsichtlich der Zahl ihrer Tempel, der Kontinuität des Kultbetriebs und der dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Der orthogonale Stadtplan von Tel Megiddo aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen. So unterscheiden sich die regionalen Schwerpunkte: In Tel Hazor stehen unter anderem Palast, Befestigungsanlagen und Wasserbau im Blick; in Tel Megiddo Tempelgeschichte und Stadtplanung.
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