Ramla: Geschichte, Architektur und Märkte
Unterkünfte in Ramla
Ramla lässt sich anhand historischer Bauwerke, des Stadtmuseums und von Markttraditionen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Baugeschichte in Ramla
Der Komplex des Weißen Turms liegt im Zentrum der Altstadt von Ramla und umfasst vier historische Stätten. Der Turm wurde auf Anordnung des mamlukischen Sultans Muhammad Ibn Khalhoun errichtet und 1318 fertiggestellt. Mit einer Höhe von 30 Metern bietet er einen Panoramablick vom Mittelmeer im Westen, einschließlich Tel Aviv, bis zu den Ausläufern des Judäischen Berglands und Samariens im Osten.
Die Weiße Moschee wurde erstmals im 8. Jahrhundert errichtet. Die heute erhaltenen Reste stammen aus einer Renovierung am Ende des 12. Jahrhunderts, die Sultan Saladin anordnete, sowie aus der Mamlukenzeit im 13. und 14. Jahrhundert. Die Große Moschee von Ramla ist ein weitgehend vollständig erhaltenes Bauwerk aus der Kreuzfahrerzeit: Sie wurde im 12. Jahrhundert ursprünglich als christliche Kirche errichtet.
Im Franziskanerkloster St. Nikodemus und Joseph von Arimathäa in Ramla befinden sich Skulpturen von Nikodemus und Joseph sowie Tizians Gemälde „Jesus wird vom Kreuz genommen“. Das Kloster wurde 1396 errichtet und diente Pilgern auf dem Weg von Jaffa nach Jerusalem. Die griechisch-orthodoxe Kirche St. Georgios liegt im Herzen der Altstadt; sie wurde vermutlich im 9. Jahrhundert auf Anordnung der byzantinischen Kaiserin Irene errichtet.
Wasserspeicher und Stadtmuseum
Das Becken der Bögen wurde 789 n. Chr. als unterirdischer Wasserspeicher errichtet. Erwachsene und Kinder können dort Ruderboote nutzen, um den historischen unterirdischen Raum zu befahren. Das Becken gilt als das bedeutendste erhaltene Bauwerk aus der Zeit der abbasidischen Kalifen im Land Israel. Seine ursprüngliche Funktion und das heutige Bootserlebnis geben dem Ort zwei unterschiedliche historische und praktische Perspektiven.
Das Ramla-Museum wurde 2001 in einem historischen Gebäude eröffnet, das 1922 errichtet wurde und während der britischen Mandatszeit der Stadtverwaltung von Ramla diente. Die Dauerausstellung behandelt in sechs Räumen die Geschichte der Stadt von ihrer Gründung im 8. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Zu den Themen gehören Alltag, Handel und Kunst ebenso wie die multikulturelle Bevölkerungsstruktur. Damit steht im Museum die Entwicklung der Stadt im Mittelpunkt, während die Bauwerke unterschiedliche historische Epochen veranschaulichen.
Das Lod-Mosaik
In Lod diente das Lod-Mosaik in römischer und byzantinischer Zeit als Boden des Empfangssaals einer Villa in einem wohlhabenden Viertel. Sein Besucherzentrum liegt im Nordosten von Lod nahe der Givaton-Kreuzung. Es ist vom Flughafen Ben Gurion sowie über die Fernstraßen 1 und 6 gut erreichbar. So gehört neben Ramlas Bauwerken auch die Geschichte dieses Mosaiks zu den konkreten kulturhistorischen Themen der Region.
Markttraditionen und Handwerk
Der Mittwochmarkt nahm seinen Anfang in Ramla und Lod und verbreitete sich anschließend in andere Teile Israels. In der Altstadt von Ramla findet außerdem einmal im Monat am ersten Schabbat jedes gregorianischen Monats ein Kunsthandwerksmarkt statt. Von 10:00 bis 15:00 Uhr präsentieren Kunsthandwerker dort ihre Arbeiten und verkaufen sie. Richten Sie einen Besuch nach diesem monatlichen Termin aus und prüfen Sie vor der Anreise das konkrete Datum.
Der Basar von Ramla bietet eine große Auswahl an Erzeugnissen und Gewürzen sowie frische Limonade. Einzelne Stände und Angebote können wechseln; wenn Sie gezielt nach bestimmten Produkten suchen, prüfen Sie deren Verfügbarkeit vor Ort.
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Überlegen Sie zunächst, welche Orte und Termine für Ihren Aufenthalt wichtig sind. Vergleichen Sie bei konkreten Hotelangeboten die ausgewiesene Adresse mit Ihren Besuchsplänen, damit die Wahl zu Ihrem eigenen Schwerpunkt passt.
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