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Lalitpur: Tempelkunst, Forts und Natur

Unterkünfte in Lalitpur

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Distrikt Lalitpur im Bundesstaat Uttar Pradesh liegt das Dorf Deogarh. Sein Dashavatara-Tempel gilt als der früheste bekannte Panchayatana-Tempel Nordindiens und als erster nordindischer Tempel mit einer Turmspitze, dem Shikhara. Diese beiden architektonischen Einordnungen geben dem Bauwerk einen besonderen Platz unter den Tempelstätten der Gegend. Eine spätere Gruppe von 31 Jain-Tempeln erweitert das kulturelle Bild Deogarhs. Auch Skulpturen und Malerei sind vertreten: Das Jain-Museum zeigt Sandsteinskulpturen aus der Jain-Tradition und Gemälde mit Bezug zum Jainismus; das Archäologische Museum von Deogarh besitzt eine bedeutende Sammlung von Skulpturen.

Tempel, Skulpturen und historische Orte

Weitere religiöse und historische Motive finden sich an mehreren benannten Orten. In Pali besitzt der Neelkantheshwar-Tempel eine einzigartige dreiköpfige Shiva-Statue. Während des Maha-Shivaratri-Festes findet dort jedes Jahr ein sehr großes Fest statt. Wenn Sie es einplanen möchten, prüfen Sie die Termine vor Ihrer Reise. In Dudhai befindet sich eine 56 Fuß hohe Skulptur des Narasimha-Avatars, die aus dem Fels gearbeitet wurde.

Das Fort Talbehat beherbergt drei Tempel, die Angad, Hanumanji und Narsingh Bhagwan gewidmet sind. Raja Mardan Singh herrschte von diesem Fort aus und kämpfte 1957 gemeinsam mit Rani Laxmi Bai gegen die Briten. Siron Khurd ist für Jain-Tempel und Architektur aus der Gupta-Zeit bekannt. Das Dorf Madanpur besitzt Jain-Heiligtümer aus der mittelalterlichen Chandel-Zeit, während sich in Andela Vishnu-Statuen mit Chakra befinden. Zusammen zeigen diese Orte unterschiedliche Ausdrucksformen religiöser Bau- und Bildkunst.

Betwa, Wald und Tierwelt

Auch Landschaft und Gewässer prägen die Auswahl an Reisethemen. Vom Fort Deogarh ermöglichen die drei Ghats Nahar Ghat, Rajghat und das Ghat bei der Siddh ki Ghufa den Zugang zum Ufer des Betwa-Flusses. Der Rajghat-Damm ist ein großer Stausee am Betwa. Der Mansarovar-See neben dem Fort Talbehat eignet sich für verschiedene Wassersportaktivitäten und setzt damit einen anderen Akzent als die Tempel- und Museumsstätten.

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Im Mahaveer Swami Wildlife Sanctuary befindet sich eine Gruppe von 41 Jain-Tempeln auf einer Fläche von ungefähr 8 Acres. Der Devgarh-Bereich des Schutzgebiets besteht vor allem aus Teakbäumen und wird als der „letzte Teakwald“ im Südwesten Uttar Pradeshs bezeichnet. In den umliegenden Bereichen kommen Wölfe, Dschungelkatzen, Hyänen, Wildhunde, Mungos, verschiedene Hirsche, Hasen und Nilgai vor. Nester von Geiern und Schleiereulen lassen sich im Schutzgebiet von erhöhter Position aus in großer Zahl sehen. Beim Schutzgebiet kommen im Bereich des Betwa-Flusses außerdem Krokodile, Gaviale, Schildkröten, Pythons und eine große Vielfalt an Fischen vor.

Für die Planung lässt sich so zwischen unterschiedlichen Schwerpunkten abwägen: Tempelarchitektur, Jain-Sammlungen, Skulpturen und Forts prägen den kulturellen Teil; Schutzgebiet, Betwa und Wassersport bieten andere Themen.

Weitere Reiseziele entdecken: Baraud, Lalitpur, Raghunath Pura, Varanasi, Aligarh, Mainpuri, Faizabad, Sambhal.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Uttar Pradesh.

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