Hyderabad entdecken: Kultur, Geschichte und Hotels
Unterkünfte in Hyderabad
Hyderabad lässt sich über unterschiedliche Schwerpunkte erschließen: historische Bauwerke, Museen, Grünanlagen und Angebote am Wasser. Für die Suche nach einem Hotel in Hyderabad hilft es, zuerst zu überlegen, welche dieser Themen den Aufenthalt prägen sollen. Die folgenden Orte zeigen, wie unterschiedlich sich Kulturgeschichte, Sammlungen und Freizeitangebote in der Stadt darstellen. Welche Sehenswürdigkeiten für Sie wichtig sind, kann ein sinnvoller Ausgangspunkt für die Planung sein.
Stadtgeschichte an Bauwerken lesen
Beim Chowmahalla Palace begann Nizam Salabhat Jung 1750 mit dem Bau; abgeschlossen wurde er zwischen 1857 und 1869. Charminar wurde 1591 von Sultan Mohammed Quli Qutb Shah erbaut, seine Minarette sind 48,7 Meter hoch. Südwestlich davon grenzt die historische Mecca Masjid unmittelbar an Charminar. Birla Mandir setzt einen anderen architektonischen Akzent: Der Tempel vereint Stile aus Utkal (Oriya) und Südindien und ist Lord Vishnu in seiner Gestalt als Sri Venkateswara geweiht. Zusammen zeigen diese Beispiele unterschiedliche historische und religiöse Bezüge in Hyderabad.
Bei den Qutub Shahi Tombs steht eine ganze Dynastie im Mittelpunkt: Der Komplex umfasst sieben Grabmäler ehemaliger Könige von Golconda und gilt als Begräbnisstätte der gesamten Dynastie an einem einzigen Ort. Die Grabmäler bilden eine große Gruppe auf einer erhöhten Plattform; Landschaftsgärten namens Ibrahim Bagh umgeben sie. Die Anlage zählt zu den ältesten historischen Monumenten Hyderabad. Auch die Paigah Tombs geben einen eigenen Einblick in die Architekturgeschichte. Sie liegen in den Vororten von Pisal Banda in Hyderabad und verbinden als Beispiele indo-islamischer Architektur Merkmale des Asaf-Jahi- und des Rajputani-Stils. So erzählen die Qutub Shahi Tombs von einer Herrscherdynastie und ihrer Begräbnisstätte, während bei den Paigah Tombs die Verbindung architektonischer Traditionen im Vordergrund steht.
Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Beim Salarjung Museum stehen Umfang und Anordnung der Sammlungen im Vordergrund: Es umfasst 43.000 Kunstobjekte sowie 50.000 Bücher und Manuskripte und verfügt über 38 Galerien auf zwei Etagen. Das Dr. Y.S.R. State Museum beherbergt Sammlungen vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 19. Jahrhundert, darunter buddhistische und jainistische Skulpturen sowie eine ägyptische Mumie. In der Galerie »Art through the Ages« des Centenary Heritage Museum finden sich Terrakotta, Stuck, Metall und Holz. Das Khazana Building Museum zeigt authentische Kanonen aus der Qutb-Shahi-Zeit und Inschriften aus örtlichen Ausgrabungen.
Das B.M. Birla Science Centre widmet sich neben der Wissenschaft auch der Kunst und Archäologie. Zu seinem Angebot gehört ein interdisziplinäres Weltraummuseum in Zusammenarbeit mit ISRO. Wer Hyderabad über Ausstellungen erkunden möchte, kann so zwischen unterschiedlichen Blickwinkeln wählen: von Sammlungen mit Werken und Manuskripten über Skulpturen und historische Materialien bis zu Wissenschaft und Weltraum.
Wasser, Gärten und Tierwelt
Der Hussain Sagar Lake wurde an einem Nebenfluss des Musi angelegt und verbindet Hyderabad und Secunderabad. Am See werden Fahrten mit Schnellbooten und Motorbooten angeboten. Prüfen Sie vor Ihrer Planung, welche Fahrten und Zeiten aktuell verfügbar sind. Lumbini Park ist ein städtisches Erholungsgebiet in Hyderabad und über die Necklace Road erreichbar. Von dort können Besucher eine Bootsfahrt unternehmen, um die monolithische Buddha-Statue aus der Nähe zu sehen.
Die NTR Gardens erstrecken sich über 55 Acres und beherbergen ein Denkmal für N. T. Rama Rao. Eine Monorail-Bahn dient dort als Vergnügungsfahrt durch den Park. Ein anderer Schwerpunkt erwartet Besucher im Nehru Zoological Park: Er beherbergt mehr als 1.500 Arten von Vögeln, Tieren und Reptilien. Zum Park gehören ein Dinosaurierpark, ein Nachtzoo, ein Naturkundemuseum, eine Miniatureisenbahn, mehrere Parks, Tierfahrten und eine Löwen-Safari. Die Bandbreite reicht damit von Fahrten und Parkanlagen bis zu Tier- und Naturkundethemen.
Auch Golconda Fort verbindet bauliche Überreste mit einem besonderen akustischen Effekt. Das Fort liegt im westlichen Teil von Hyderabad; seine innere Festung enthält Ruinen von Palästen und Moscheen sowie einen Pavillon auf einem Hügel. Ein Klatschen nahe dem Kuppeleingang kann am fast einen Kilometer entfernten Pavillon auf dem Hügel gehört werden. Für die Planung lässt sich so unterscheiden, ob Sie sich eher für historische Bauwerke, Museumssammlungen, Tierwelt oder Aktivitäten am Wasser interessieren. Hyderabad ist über ein ausgedehntes Eisenbahn- und Straßennetz gut mit anderen Teilen Indiens verbunden.
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