Chennai
Unterkünfte in Chennai
Chennai verbindet Küstenlandschaft mit Museen, Architektur und Gedenkorten. Für Ihre Suche nach einem Hotel kann es hilfreich sein, zuerst zu überlegen, welche Seiten der Stadt Ihren Aufenthalt prägen sollen: der Marina Beach, unterschiedliche Museumsthemen oder Bauwerke mit Bezug zu tamilischer Literatur und Geschichte. Die Sehenswürdigkeiten setzen dabei jeweils eigene Schwerpunkte.
Marina Beach und seine Küstenlandschaft
Der Marina Beach liegt in Chennai am Golf von Bengalen und ist überwiegend sandig. Entlang des Golfs erstreckt er sich über etwa 13 Kilometer; bekannt ist er für seinen goldenen Sand und das schimmernde Wasser. Zu den Hauptattraktionen am Strand zählen das Aquarium und das Ice House.
Auch Speisen gehören zum Angebot am Marina Beach. Dazu zählen gerösteter Mais, Sundal, Nudeln, tibetische Speisen, Nethili fry und Fish fry. Sundal besteht aus gekochten Kichererbsen mit Zwiebeln und geraspelter Kokosnuss. Das Angebot kann sich saisonal und durch lokale Regelungen verändern. So treffen am Strand eine weitläufige Küstenlandschaft und ein vielfältiges Speisenangebot aufeinander.
Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Das Government Museum wurde 1851 gegründet und gilt als zweitältestes Museum Indiens. Sein Campus umfasst 16,25 Acres, sechs eigenständige Gebäude und 46 Galerien. Die Vielfalt zeigt sich sowohl in den Themen als auch in ihrer Verteilung auf die Gebäude. Im Hauptgebäude gibt es Galerien zu historischen Artefakten und Skulpturen, Tieren, Botanik und Philatelie.
Das Vordergebäude umfasst eine Puppengalerie sowie Galerien zur Bewahrung von Volkskunst und Musik. Die Bronze Gallery beherbergt neben Bronzeobjekten auch Bereiche zur Numismatik und chemischen Konservierung. In der Children’s Museum-Abteilung finden sich ein Puppenbereich sowie Galerien zu Technik und Wissenschaft. Damit reicht das thematische Spektrum des Museumscampus von Natur und Geschichte bis zu Kunst, Musik und Wissenschaft.
Auch das Fort Museum bietet einen eigenen historischen Blick: Es präsentiert Artefakte, Gemälde und Dokumente zur Kolonialgeschichte Chennais. Zu den gezeigten Gegenständen zählen außerdem Artefakte aus Dynastien Tamil Nadus, darunter Bronzeskulpturen und kunstvolle Schnitzereien. Fort St. George wurde 1644 erbaut und beherbergt heute ein Museum. Innerhalb des Forts befindet sich St. Mary’s Church, die älteste anglikanische Kirche Indiens.
Architektur, Literatur und Gedenkorte
Das Valluvar Kottam wurde 1976 zu Ehren des tamilischen Dichters Thiruvalluvar errichtet. Seine Form erinnert an einen 39 Meter hohen Tempelwagen; darin befindet sich ein großes steinernes Abbild des Heiligen Thiruvalluvar. In die Granitsäulen der Korridore der Vorhalle, die das große Auditorium umschließen, sind die 1.330 Verse des Thirukkural eingraviert. Die Architektur und die literarische Widmung gehören hier unmittelbar zusammen.
Das Gandhi Mandapam und Museum in Guindy wurde zu Ehren des Opfers von Mahatma Gandhi errichtet. Chennai bietet daneben Tempel mit eigenen architektonischen und historischen Bezügen. Beim Kapaleeswarar Temple treffen dravidische und Vijayanagar-Architekturstile aufeinander; seine Gopurams sind mit kunstvollen Skulpturen geschmückt. Das jährlich im Monat Panguni stattfindende Brahmotsavam dauert neun Tage, wobei die genauen Termine von Jahr zu Jahr variieren.
Der Parthasarathy Temple wird als Tempel aus dem 8. bis 9. Jahrhundert n. Chr. beschrieben, dessen Errichtung den Pallavas zugeschrieben wird. Seine Schnitzereien zeigen Motive aus der hinduistischen Mythologie. Die San Thome Basilica beherbergt das Grab des heiligen Thomas; ihr neogotischer Wiederaufbau erfolgte 1896. Diese Orte setzen unterschiedliche Akzente zwischen religiöser Überlieferung, Architektur und Gedenken.
Grünräume im Chennai-Kontext
Zum übergeordneten Reiseziel Chennai gehören auch Grünräume mit ökologischem Schwerpunkt. Der Guindy National Park ist ein 2,70 Quadratkilometer großes Schutzgebiet und zählt zu den wenigen Nationalparks innerhalb einer Stadt. Er umfasst einen Restbestand tropischer, immergrüner Trockenwälder Südindiens. Erfasst sind dort 350 Pflanzenarten, von denen die meisten einheimisch sind.
Der Adyar Eco Park, auch Tholkappia poonga genannt, liegt am Ufer des Adyar River und beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna. Zusammen zeigen diese Beispiele, dass Chennai neben Küste und Bauwerken auch städtische Naturbereiche umfasst. Wenn Sie Hotels in Chennai suchen, können Sie die Küstenlandschaft, die Museen und die verschiedenen kulturellen Themen als Orientierung für den gewünschten Schwerpunkt Ihrer Reise heranziehen.
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