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Unterkünfte in Kekri

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im näheren Umfeld von Kekri liegt Baghera. Zu den kulturellen Bezugspunkten dort zählen die Varah-Statue im alten Tempel, ein Torbogen und Statuen der Göttin Padmavati, die im Tempelkomplex bewahrt werden. Die Themen reichen von religiöser Bildkunst bis zu architektonischen Details.

Die Varah-Statue: Material, Maße und Bildmotive

Die Statue im alten Varah-Tempel besteht aus glattem schwarzem Stein und wird auf das 10. bis 11. Jahrhundert datiert. Ihre Maße werden auf 6 × 2 × 4 Fuß geschätzt. Material, zeitliche Einordnung und Größe bilden unterschiedliche Orientierungspunkte: Der Stein beschreibt die Beschaffenheit, die Datierung setzt die Statue in einen Zeitraum, und die geschätzten Maße geben ihren ungefähren Maßstab wieder. So lässt sich die Statue nicht allein über ihr Alter einordnen.

Die Statue ist auf einem schildkrötenförmigen Rücken dargestellt, auf dem ein Wasserband abgebildet ist. Damit steht neben den äußeren Merkmalen auch die Bildgestaltung im Mittelpunkt. Auf der großen vollständigen Varah-Statue in Baghera sind 525 kleine Figuren eingemeißelt. Der konkrete Zählwert hebt die Vielzahl der Figuren hervor; das Schildkrötenmotiv mit dem Wasserband benennt einen einzelnen Bildakzent. Für die Einordnung der Varah-Bildkunst lassen sich Gesamtform und kleinteilige Ausgestaltung als verschiedene Aspekte betrachten.

Im Tempelkomplex von Baghera werden außerdem Statuen der Göttin Padmavati bewahrt. Dieser Bezugspunkt erweitert das religiöse Themenbild um eine weitere Gottheit und steht neben der Varah-Darstellung als eigener Aspekt.

Bagheras Torbogen und seine Gliederung

Bagheras Torbogen gilt als mittelalterliches Bauwerk; die Archäologieabteilung datiert ihn ungefähr auf das 8. bis 12. Jahrhundert n. Chr. Er ruht auf zwei Pfeilern aus braunem Sandstein. Jeder Pfeiler ist in drei Abschnitte gegliedert, und an zwei Stellen befinden sich Ghaṭapallava-Motive. Pflanzenranken und zahlreiche Darstellungen von Gottheiten schmücken die Pfeiler. Die zwei Pfeiler geben die Grundordnung vor, ihre Dreiteilung strukturiert das Bauwerk, und Motive sowie Schmuck bilden die ornamentale Ebene. So kommen beim Torbogen sowohl die tragende Form als auch die dekorative Ausgestaltung in den Blick.

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Die Datierungen lassen sich vergleichen: Die Statue wird auf das 10. bis 11. Jahrhundert datiert, der Torbogen ungefähr auf das 8. bis 12. Jahrhundert n. Chr. Damit reicht die zeitliche Einordnung des Torbogens über einen längeren Zeitraum. Dieser Unterschied hilft, die beiden kulturellen Bezugspunkte chronologisch einzuordnen, statt sie als Bauwerke derselben Epoche zu betrachten.

Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche kulturelle Interessen zur Wahl: religiöse Bildkunst mit Varah und Padmavati oder die Gliederung und Ornamentik des Torbogens. Wenn Sie bei einem Kulturthema zuerst die Gestaltung einer Figur betrachten, bieten die Varah-Statue und ihre Bildmotive einen Anknüpfungspunkt. Richten Sie den Blick lieber auf den Aufbau eines Bauwerks, stehen die Pfeiler, ihre Abschnitte und der Schmuck des Torbogens im Vordergrund.

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