Zum Inhalt

Wardha

Unterkünfte in Wardha

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Wardha eröffnet einen Blick auf Gandhis Lebensweg, Schauplätze der indischen Nationalbewegung, religiöse Architektur und die Natur des Bor Tiger Reserve. Für Ihre Reise können Sie den Schwerpunkt danach wählen, ob Sie vor allem Geschichte, Tempel und Friedensorte oder Landschaft und Tierwelt erleben möchten.

Gandhi und die indische Nationalbewegung

Der Sevagram-Ashram gilt als Pilgerstätte für Menschen, die sehen und erleben möchten, wie Mahatma Gandhi lebte und für die Freiheit Indiens kämpfte. Adi Nivas war Gandhis erste Residenz in Sevagram. Zur Orientierung bei der Anreise: Der Bahnhof Sevagram liegt 3 km von der touristischen Stätte Sevagram entfernt. Prüfen Sie die Erreichbarkeit vor Ihrer Fahrt vor Ort.

Auch Bajajwadi ist mit der Geschichte der Nationalbewegung verbunden. 1935 wurde dort eine Weltfriedenskonferenz abgehalten. Außerdem wurde dort der erste Entwurf der Resolution der Quit-India-Bewegung von 1942 ausgearbeitet, beraten und verabschiedet. Bajajwadi diente zudem als Veranstaltungsort für zahlreiche Sitzungen des Congress Working Committee. Wardha entwickelte sich zu einem historischen Zentrum der indischen Nationalbewegung.

Das Gandhi Gyan Mandir in Wardha veranstaltet Vorträge, Seminare und Diskussionen. Die Einrichtung beherbergt außerdem eine öffentliche Bibliothek mit einer umfangreichen Sammlung Gandhianischer Literatur in verschiedenen Sprachen. Damit stehen neben historischen Schauplätzen auch Diskussion und Lektüre als Themen rund um Gandhis Erbe.

Tempel und Friedensorte

Der Gitai Mandir ist ein einzigartiger Tempel in Indien: Er hat weder ein Götterbild noch ein Dach. Die 18 Kapitel der Gitai sind auf 18 Arten von Steinplatten eingraviert, die aus den vier Himmelsrichtungen Indiens stammen. Vinoba Bhave weihte den Tempel am 7. Oktober 1980 ein. Hier fallen die besondere Bauform und die Inschriften gleichermaßen ins Auge.

Nahe dem Gitai Mandir liegt die Vishwa Shanti Stupa, eine große weiße Friedenspagode. Buddha-Statuen befinden sich in allen vier Himmelsrichtungen; zur Stupa gehört außerdem ein kleines japanisches buddhistisches Kloster. Zusammen bieten diese Orte zwei unterschiedliche Formen religiöser Architektur: den dachlosen Tempel und die weiße Pagode mit ihren vierseitig ausgerichteten Statuen.

Anzeige

Der Laxminarayan Mandir in Kapshi, in der Hinganghat-Tahsil, war der erste Tempel in Indien, der seine Tore für Dalits öffnete. Sein Bau begann 1905; die Götterbilder von Lakshmi und Narayan wurden 1907 aufgestellt und sind mit Khadi-Stoff bekleidet. Während beim Gitai Mandir Bauform und eingravierte Kapitel hervorstechen, prägen beim Laxminarayan Mandir seine historische Bedeutung und die beiden Götterbilder den Eindruck.

Natur und Ortsgeschichte

Das Bor Tiger Reserve nahe Hingani wurde im Juli 2014 zum Tigerreservat erklärt. Es umfasst 138,12 km² und schließt das Einzugsgebiet des Bor-Damms ein. Das Gebiet ist Lebensraum für eine Vielzahl wild lebender Tiere. Wer sich für Natur interessiert, findet hier einen anderen thematischen Schwerpunkt als bei den historischen und religiösen Orten.

Auch die Geschichte der Ashrams gehört zum Bild Wardhas. Acharya Vinoba Bhave gründete den Paramdham-Ashram 1934 am Ufer des Flusses Dham im Dorf Paunar. Der Ort verbindet so einen konkreten Bezug zu Bhave mit einem klar datierten Teil der regionalen Geschichte.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Zadgaon, Hinganghat, Wadgaon, Kolhapur, Sindhudurg, South Sikkim, Parbhani, Yavatmal

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Maharashtra.