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Pen: Handwerk, Bau- und Religionsgeschichte

Unterkünfte in Pen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pen bietet für die Reiseplanung einen kulturellen Zugang über Handwerk, Baugeschichte und religiöse Architektur. Diese Themen unterscheiden sich in ihrer Form: Die Herstellung von Ganpati-Idolen ist eine ganzjährige Tätigkeit, während die Bauwerke durch konkrete Merkmale und historische oder religiöse Bezüge geprägt sind. Wenn Sie ein Hotel in Pen suchen, können Sie Ihre Reiseplanung zunächst an dem Schwerpunkt ausrichten, der Sie am meisten interessiert.

Handwerk und Bauformen in Pen

In der Ganpati Idols Karkhana Lane stellen die meisten Haushalte ganzjährig Ganpati-Idole her. Für die Einordnung des Reiseziels ist das ein anderer Zugang als die Betrachtung einzelner Bauwerke: Im Mittelpunkt steht eine Tätigkeit, die sich über das ganze Jahr erstreckt. Das ganzjährige Arbeiten unterscheidet diesen handwerklichen Schwerpunkt zeitlich von einer Betrachtung, die sich auf die Gestaltung einzelner Gebäude richtet.

Datar Wada ist ein Beispiel für Architektur der Peshwa-Zeit. Zu den Merkmalen des Gebäudes gehören Holzarbeiten sowie Stuckarbeiten aus Kalkputz. Diese Details eröffnen zwei Ansatzpunkte für die Einordnung: die historische Epoche und die handwerkliche Ausführung. Neben der zeitlichen Zuordnung prägen also auch die verwendeten Materialien und die Gestaltung den architektonischen Eindruck des Wada.

Bei Beth Haelohim Synagogue stehen andere Baumerkmale im Vordergrund. Die Synagoge hat einen rechteckigen Grundriss und ein schräges Dach. Über dem Eingang befindet sich ein Balkon, von dem aus man in den großen Saal blickt; die Fassade ist charakteristisch jüdisch gestaltet. Grundriss und Dach beschreiben die Form des Gebäudes, während Balkon und Blick in den Saal dessen räumliche Gestaltung ergänzen. Die Fassade gibt der Architektur zudem einen eigenen religiösen Bezug.

Tempel und Familiengeschichte

Rameshwar Mandir verbindet religiöse Details mit einer besonderen Rolle als Orientierungspunkt in Pen. Der Tempel gehört zu einer Gruppe von drei Tempeln, zwischen denen ein großzügiger Freiraum liegt. Damit umfasst die Beschreibung nicht nur die einzelnen Tempel, sondern auch ihre Gruppierung und den offenen Raum zwischen ihnen. Zum Rameshwar Mandir gehören die Gottheiten Rameshwar und Durga; Ram Laxman und Maruti werden als erst kürzlich installiert bezeichnet. So lassen sich räumliche Einordnung und die konkret genannten Gottheiten als unterschiedliche Aspekte des Tempels betrachten.

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Goteshwar Mandir bietet dazu eine andere religiöse und historische Einordnung. Er ist ein Shiva-Tempel und zählt zu den ältesten Tempeln der Stadt. Goteshwar gilt zugleich als bedeutende Gottheit der Stadt. Während bei Rameshwar Mandir die Rolle als Orientierungspunkt und die Gruppe von drei Tempeln ins Auge fallen, stehen bei Goteshwar die Zuordnung als Shiva-Tempel und seine historische Bedeutung im Vordergrund.

Auch die Familie Datar ist Teil der Geschichte, die mit Datar Wada verbunden ist. Die Familie hatte Verbindungen zu mächtigen Peshwa-Herrschern, war im Freiheitskampf aktiv und beherbergte die Peshwas auf deren Reisen in diesem Teil der Region. Zu den unterschiedlichen Aspekten ihrer Geschichte zählen die Beziehungen zu Herrschern, ihr Engagement im Freiheitskampf und die Gastfreundschaft gegenüber den Peshwas. Datar Wada lässt sich über seine Architektur der Peshwa-Zeit einordnen; die genannten historischen Verbindungen und Aktivitäten betreffen die Familie Datar.

Weitere Reiseziele entdecken: Ainwahal, Durtoli, Akshi, Alibaugh, Thal, Vaijanath, Revdanda, Neral.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Raigad.

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