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Jalgaon: Tempel, Höhlen und Geschichte

Unterkünfte in Jalgaon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Distrikt Jalgaon bilden die Satpuda-Berge im Norden und die Ajanta-Berge im Süden die landschaftlichen Grenzen. Der Tapi, auch Tapti genannt, ist ein wichtiges Naturmerkmal des Distrikts: Er fließt nach Westen und mündet ins Arabische Meer. Zu einer Reise nach Jalgaon gehören sehr unterschiedliche Eindrücke – von Wald und Höhlen über Tempel und Pilgerstätten bis zu historischen Bauwerken.

Landschaft, Höhlen und besondere Naturorte

Shri Kshetra Patna Devi liegt im Gautala-Wildtierschutzgebiet und beherbergt den Tempel von Shri Chandika Mata. Im Gebiet von Patna Devi befinden sich außerdem die Pitalkhora-Höhlen, eine der ältesten Höhlenanlagen Indiens. Mehrere Aussichtstürme stehen an verschiedenen Stellen; von dort lässt sich der Wald überblicken. Tempel, Höhlen und Waldansichten geben diesem Gebiet jeweils einen eigenen Akzent.

Auch die weiteren Naturorte setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Unapdev-Heißwasserquelle fließt ganzjährig aus dem Maul einer heiligen Kuh. Der Shree-Manudevi-Tempel liegt in den Satpuda-Bergen am Ufer des Tapi. So begegnen Ihnen in Jalgaon sowohl ein als Naturmerkmal hervorgehobener Fluss als auch konkrete Orte, an denen Wasser und Gebirgslandschaft Teil der Beschreibung sind.

Historische Baukunst und Kunst in Jalgaon

In Farkande stehen die Swinging Towers am Ufer des Utawadi-Flusses. Sie gelten als Beispiel historischer Bautechniken: Wird einer der Türme bewegt, beginnt sich automatisch auch der andere zu bewegen. Das Parola Fort bietet einen anderen historischen Bezug. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und liegt am Ufer des Bori-Flusses. Wer sich für Baugeschichte interessiert, findet damit zwei unterschiedliche Themen: die besondere Bewegung der Türme von Farkande und die Datierung des Forts in Parola.

Eine weitere Facette des kulturellen Erbes ist die Kalamaharshi K. K. Moos Art Gallery. Sie bewahrt seltene Fotografien im ursprünglichen Stammhaus des Künstlers auf. Neben diesem Stammhaus errichtete die Regierung von Maharashtra eine neue moderne Kunstgalerie. Hier stehen also sowohl Fotografien im historischen Gebäude als auch eine neuere Galerie im Mittelpunkt.

Tempel und Pilgerstätten

Mehrere Tempel prägen die religiöse Bedeutung der Reiseziele. Shree Kshetra Padmalaya gehört zu den „zweieinhalb“ Ganpati-Peeths Indiens. Der Tempel besitzt zwei selbstmanifestierte Ganesh-Idole namens Aamod und Pramod. Der Shri Mangal Dev Temple of Amalner gilt als einer der wenigen „lebenden“ Tempel Indiens und hat einen hohen spirituellen Stellenwert. Diese Bezüge unterscheiden sich von der Verehrung Shri Chandika Matas im Tempel von Patna Devi.

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Der Samadhi-Tempel von Sant Muktabai steht nahe dem Zusammenfluss von Tapi und Purna in Muktainagar im Distrikt Jalgaon. Zugleich ist er ein bedeutendes Pilgerzentrum der Varkari-Gemeinschaft. Für die Orientierung nach religiösen Interessen lohnt es sich daher, die genannten Orte nicht als gleichartige Tempel zusammenzufassen: Padmalaya ist mit seinen Ganesh-Idolen verbunden, während Sant Muktabai durch die Varkari-Pilgertradition geprägt ist.

Anreise und Planung

Die Maharashtra State Road Transport Corporation betreibt Busverbindungen von Jalgaon nach Indore, Mumbai, Pune, Nagpur, Nashik und Surat. Padmalaya ist mit Bussen aus Jalgaon, Erandol und Parola erreichbar. Routen und Fahrpläne können sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Verbindungen daher vor Ihrer Reise.

Der Jalgaon Railway Junction ist mit wichtigen Städten in Maharashtra und weiteren Städten Indiens verbunden, darunter Neu-Delhi, Bengaluru, Mysuru, Lucknow, Chennai, Kanyakumari, Puri, Ahmedabad, Jaipur und Patna. Für die einzelnen Zugverbindungen und Fahrpläne empfiehlt sich eine Prüfung passend zu Ihrem Reisetag.

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