Zum Inhalt

Gwalior für Kultur- und Geschichtsreisen

Unterkünfte in Gwalior

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Gwalior bietet eine auf einem zentralen Hügel gelegene Festung, Tempelarchitektur, historische Sammlungen und Ziele für Tierbeobachtung und Einkäufe. Auch ein jährlich im Dezember stattfindendes Musikfestival gehört zu den möglichen Reiseanlässen. Die Sehenswürdigkeiten setzen unterschiedliche Schwerpunkte: von hohen Wehrmauern und Felskunst bis zu Skulpturen aus verschiedenen historischen Epochen.

Gwalior Fort: Geschichte und Zugänge

Das Gwalior Fort liegt auf einem zentralen Hügel der Stadt, 300 Fuß über dem Boden. Hohe Türme und schroffe Wehrmauern prägen die Festung. Ihre Geschichte reicht bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. zurück; ursprünglich hieß sie Gopagiri. Damit kommen die markante Lage und eine lange historische Einordnung an diesem Ort zusammen.

Für die Zugangsplanung sind zwei unterschiedliche Möglichkeiten relevant: Das Qila Gate eignet sich für Fußgänger, das Urwahi Gate ist über eine lange Rampe mit dem Fahrzeug erreichbar. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen vor Ort, wenn einer dieser Zugänge für Ihren Besuch wichtig ist. Am Gwalior Fort wird außerdem abends eine Licht- und Tonschau angeboten; den aktuellen Zeitplan sollten Sie vor der Reise prüfen.

Tempel und Felskunst

Nahe dem Gwalior Fort steht der Teli ka Mandir, ein Tempel aus dem 8. Jahrhundert. Seine Verzierungen sind im Nagara-Stil gehalten, während das Shikhara dem Dravida-Stil zugeordnet ist. An den Hängen des Forts nahe dem Urwahi Gate befinden sich außerdem Jain-Tirthankara-Skulpturen, die im 15. Jahrhundert in die Felswand gehauen wurden. Zu ihnen gehört eine 57 Fuß hohe Bahubali-Statue.

Diese Beispiele zeigen unterschiedliche Formen religiöser Kunst: Beim Teli ka Mandir stehen die Gestaltung des Tempels und die beiden Stilbezeichnungen im Blick; bei den Jain-Skulpturen sind der Fels als Träger und die Größe der Bahubali-Statue prägnante Merkmale. So können Sie Ihre Interessen an Bauformen oder an in Fels gearbeiteten Figuren bei der Reiseplanung unterschiedlich gewichten.

Anzeige

Sammlungen und historische Orte

Das Gujari Mahal wurde ursprünglich für Mriganayani, die Königin von Raja Man Singh, errichtet. Das Gujari Mahal Archaeological Museum umfasst 28 Galerien mit Skulpturen aus verschiedenen Epochen. Dazu zählen die Sunga-, Gupta-, Pratihara-, Kachchhapaghata- und Paramara-Zeit. Die Vielfalt der genannten Perioden macht das Museum zu einem weiteren Schwerpunkt für Reisende, die historische Kunstwerke interessieren.

Der Jai Vilas Mahal in Lashkar, auch Scindia Museum genannt, bewahrt Erinnerungsstücke der Maharajas. Ein anderer historischer Ort ist das Grabmal von Ghaus Mohammed: Es liegt nahe Hazira an der Strecke vom Bahnhof Gwalior zum Gwalior Fort. Die Sammlung im Jai Vilas Mahal und das Grabmal setzen damit jeweils eigene Akzente neben der Festung und den Bauwerken.

Musik, Tierbeobachtung und Einkaufen

Das jährliche Tansen Sangeet Samaroh findet im Dezember auf dem historischen Gelände beim Samadhi von Tansen statt.

Der Gwalior Zoo ist ein Ziel für die Beobachtung von Wildtieren in der Stadt. Zu den dortigen seltenen und geschützten Arten gehört der weiße Tiger. Für eine andere Art von Ausflug bietet das staatlich betriebene Mrignayanee-Emporium am Sarafa Bazaar Einkaufen zu festen Preisen. Da sich dieser Service ändern kann, empfiehlt es sich, die aktuelle Situation vor Ort zu prüfen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gwalior.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.