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Munnar entdecken

Unterkünfte in Munnar

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Munnar liegt etwa 1.600 Meter über dem Meeresspiegel; auf Malayalam bedeutet der Name „drei Flüsse“. Für Ihre Entscheidung ist der Ort nicht nur über seine Teeplantagen einzuordnen: Auch Hügel, Täler, Gewässer und historische Bezüge gehören zum Bild Munnars.

Landschaft und Kurinji-Blüte

Zu Munnars Landschaft gehören Wälder, Savanne, sanfte Hügel und Täler, zahlreiche Bäche und Wasserfälle, weitläufige Teeplantagen und gewundene Wege. Die Merkmale geben unterschiedliche Bezugspunkte: Wälder und Savanne, die Formen von Hügeln und Tälern, Wasserläufe sowie Flächen des Teeanbaus. Damit steht Munnar nicht nur für ein einziges Naturmotiv. Wenn Sie bei der Wahl eines Reiseziels eine vielseitige Landschaft schätzen, können Sie Munnar anhand dieser verschiedenen Elemente einordnen.

Die seltene Neelakurinji, für die Munnar bekannt ist, blüht nur einmal alle zwölf Jahre. Während der Kurinji-Saison färben ihre Blüten die Hügel und Täler Munnars blau. Anders als die übrigen Landschaftsmerkmale ist diese blaue Blüte an eine bestimmte Saison gebunden. Wenn Sie Ihre Reise gezielt auf die Neelakurinji ausrichten möchten, prüfen Sie vor der Planung, ob Ihr gewünschter Zeitraum mit der Kurinji-Saison zusammenfällt.

Ziele im weiteren Umfeld

Für die räumliche Orientierung lohnt es sich, Munnar selbst von Zielen im weiteren Umfeld zu unterscheiden. Mattupetty liegt etwa 13 Kilometer von Munnar Town entfernt. Der Ort ist für seinen gemauerten Speicherstaudamm und seinen See bekannt. Top Station liegt etwa 32 Kilometer von Munnar entfernt auf 1.700 Metern Höhe. Damm und See kennzeichnen Mattupetty; bei Top Station bietet die Höhenlage einen anderen Bezugspunkt. Die ungefähren Entfernungen und unterschiedlichen Merkmale helfen Ihnen, die beiden Ziele im Umfeld voneinander und von Munnar Town zu unterscheiden.

Tee- und Kolonialgeschichte

Tata Tea eröffnete in Munnar ein ausschließlich dem Tee gewidmetes Museum, um Aspekte der Entstehung und Entwicklung der Teeplantagen im Hochland Keralas zu bewahren und zu zeigen. Zu den Exponaten gehört eine große Sonnenuhr aus dem Jahr 1913. Sie steht auf einem Granitblock und wurde von der Art Industrial School in Nazareth, Tamil Nadu, hergestellt. Jahr, Material und Herstellungsort geben dem Objekt eine eigene Geschichte innerhalb des dem Tee gewidmeten Museums.

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In Munnar stehen außerdem englische Landhäuser, die an die Kolonialzeit erinnern. Eine weitere historische Verbindung zum Tee bietet die Kundala Valley Railway. Auf Reisen nach Munnar sind verstreute Überreste der Bahn zu sehen. Die Kannan Devan Company richtete sie für den Teetransport ein; 1924 wurde sie durch eine Überschwemmung zerstört. Die Überreste verweisen auf die Bahn und ihren früheren Zweck, während die englischen Landhäuser an eine andere historische Epoche erinnern.

Museum und Eisenbahn eröffnen zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Teegeschichte Munnars: Das Museum widmet sich der Entstehung und Entwicklung der Plantagen im Hochland Keralas, die Bahn diente dem Transport des Tees. Zusammen mit den Landhäusern, die an die Kolonialzeit erinnern, ergeben sich so verschiedene historische Anknüpfungspunkte für Ihre Beschäftigung mit dem Ort.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Idukki.

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