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Hassan – Hasanamba-Tempel und Tempelgeschichte

Unterkünfte in Hassan

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Hasanamba-Tempel in Hassan ist ein konkreter Anknüpfungspunkt für Reisende, die sich für Tempelgeschichte und Architektur interessieren. Seine Gründung wird ungefähr ins 12. Jahrhundert datiert und mit den Palayagars Krishnappa Nayaka und Sanjeeva Nayaka verbunden. Die Schnitzereien am Tempel sind im dravidischen Stil gehalten. Die ungefähre Gründungszeit und die Gestaltung der Schnitzereien zeigen zwei unterschiedliche Zugänge zu diesem historischen Ort.

Der Hasanamba-Tempel und das Jatra-Fest

Das Sri Hassanamba Jatra Mahotsav zählt zu den besonderen Jatra-Festen Karnatakas, die jährlich stattfinden. Einmal im Jahr wird der Hasanamba-Tempel für den öffentlichen Darshan geöffnet. Je nach Jahreskalender dauert diese Gelegenheit einen oder zwölf Tage; die konkreten Öffnungstage variieren von Jahr zu Jahr. Wenn Sie Ihre Reise an diesen Anlass knüpfen möchten, prüfen Sie den jeweiligen Jahreskalender.

Belur als regionaler Bezugspunkt

Belur ergänzt diese örtliche Perspektive als eigenes Ziel im Umfeld: Der Ort liegt am Ufer des Yagachi-Flusses und 38 km von Hassan entfernt. So stehen Hassan als Bezugspunkt der Tempelgeschichte und Belur als flussbezogener Orientierungspunkt nebeneinander.

Tempelgeschichte im übergeordneten Reiseziel Hassan

Im übergeordneten Reiseziel Hassan liegen in Mosale zwei Hoysala-Tempel: Nageshvara und Channakeshava. Die Tempel sind Nageshvara beziehungsweise Channakeshava geweiht, stehen direkt nebeneinander und sind nur wenige Fuß voneinander entfernt. Ihre Gestaltung und handwerkliche Ausführung sind identisch; stilistische und architektonische Merkmale ordnen das Paar dem 13. Jahrhundert n. Chr. zu. Für Reisende mit Interesse an Baugeschichte entsteht so ein zeitlicher Vergleich mit dem Hasanamba-Tempel in Hassan, dessen Gründung ungefähr ins 12. Jahrhundert datiert wird.

In Shantigrama wurde der Dharmeshvara-Tempel 1123 n. Chr. von Narasingayya erbaut. Der Yoga-Narasimha-Tempel desselben Ortes weist feine florale Steinornamente auf. So stehen in Shantigrama eine Bauangabe mit Jahr und Erbauer sowie ein architektonisches Detail als unterschiedliche Merkmale zweier Tempel nebeneinander. Der Dharmeshvara-Tempel ist mit 1123 datiert, der Hasanamba-Tempel ungefähr ins 12. Jahrhundert.

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Auch weitere Orte des übergeordneten Reiseziels Hassan haben jeweils eigene historische und architektonische Merkmale. Der Lakshmidevi-Tempel in Doddagadduvalli ist ein frühes Beispiel des Hoysala-Stils und besitzt eine seltene vierteilige Anlage. Der Keerti-Narayana-Tempel in Heragu wurde 1217 n. Chr. erbaut. In einem Tempel in Kondajji befindet sich eine 4,2 Meter hohe Statue von Channakeshava, der auch Allalanatha genannt wird. Markuli ist für eine alte Basti im frühen Hoysala-Stil bekannt. Diese Beispiele unterscheiden sich in dem, was sie hervorhebt: Stil und Anlage, Baujahr, Statuengröße oder die alte Basti.

Auch die Shettihalli Church gehört zur regionalen Geschichte: Nach dem Bau des Hemavati-Damms und -Reservoirs im Jahr 1960 wurde sie überflutet.

Weitere Reiseziele entdecken: Halebeedu, Heggadihalli, Maranhalli, Kollahalli, Hasade, Jambaradi

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hassan.

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