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Kheda entdecken

Unterkünfte in Kheda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kheda liegt auf ansteigendem Gelände nahe dem Zusammenfluss der Flüsse Vatrak und Shedhi. Für die Orientierung lohnt es sich, den Ort Kheda von weiteren Zielen im gleichnamigen Distrikt zu unterscheiden. Die lokale Geschichte und die Lage an den Flüssen bilden den Ausgangspunkt; die regionalen Beispiele ergänzen ihn um eigene Themen und Orte.

Lage und historische Namen

In der Sanskritliteratur wurde Kheda Khetak genannt. Es war eine bedeutende Stadt des großen Verwaltungsgebiets Khetak Ahar, das auch Vishyaya oder Mandal genannt wurde und dem heutigen Distrikt ähnelte. Daneben steht die Überlieferung, dass die antike Stadt schon zur Zeit des Mahabharata bestand und damals Chakravati Nagari hieß. So begegnen in der Ortsgeschichte sowohl eine literarisch überlieferte Namensform als auch eine Erzählung über ein weit zurückreichendes Alter.

Auch die Geschichte des Khedia-Hanuman-Tempels wird mit einer überlieferten Datierung verbunden: Er soll seit Samvat 713 (657 n. Chr.) bestanden haben. Der Tempel steht auf dem mäßig hohen Hanuman Tekro am Stadtrand von Kheda. Die Datierung und der benannte Hügel bieten unterschiedliche Anhaltspunkte, um den Tempel in der Geschichte und im Gelände des Ortes einzuordnen.

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Weitere Ziele im Distrikt Kheda

Über den Ort hinaus eröffnet der Distrikt Kheda einen größeren regionalen Rahmen. Die Ahmedabad-Dandi-Route, auch Dandi heritage route genannt, verläuft durch den Distrikt. Kund Vav liegt im Taluka Kapadwanj und ist über die National Expressway 1 zwischen Ahmedabad und Vadodara sowie mit ST-Bussen aus Ahmedabad, Vadodara und Anand erreichbar. Diese Angaben beziehen sich auf Kund Vav und den Distrikt, nicht auf die Lage des gleichnamigen Ortes Kheda.

Zu Kund Vav gehört außerdem eine überlieferte Entstehungsgeschichte: Dharmisth soll den Bau beschlossen haben, nachdem Somadat Pandit aus der Zeit Siddharajas durch ein Wasserbecken von seiner Krankheit geheilt worden sein soll. Die Erzählung verbindet den Ort mit einer religiösen Überlieferung; die Zufahrtsangaben geben zugleich einen praktischen Bezug für die Orientierung im Distrikt.

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Tempel und Baugeschichte der Region

Auch die Tempel im Distrikt setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Galteshwar-Mahadev-Tempel in Thasra ist ein historischer touristischer und religiöser Ort. Er liegt am Zusammenfluss der Flüsse Mahisagar und Galti. In Dakor wurde der heutige Ranchhodraiji-Maharaj-Tempel 1772 von Shri Gopalrao Jagannath Tambwekar für 100.000 Rupien errichtet. Hier stehen Landschaftslage und Baugeschichte als verschiedene Wege nebeneinander, die regionalen Orte zu verstehen.

Am Swaminarayan-Tempel in Vadtal sind der lotusförmige Sockel und die neun Kuppeln konkrete architektonische Merkmale. Sein Bau begann 1878 im Monat Chaitra und wurde im Monat Kartik 1881 abgeschlossen. Damit lässt sich die Tempelgeschichte auch über Bauform und Bauzeit betrachten: Die Angaben zum Tempel in Vadtal sind anders gelagert als die überlieferte Frühdatierung des Khedia-Hanuman-Tempels in der Stadt Kheda.

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