Banaskantha: Pilgerstätten, Tempel und Landschaften
Unterkünfte in Banaskantha
In Banaskantha stehen religiöse Orte rund um Ambaji, Jain-Tempel, historische Bauwerke und Naturlandschaften als unterschiedliche Reiseinteressen nebeneinander. Für Ihre Orientierung können Sie zunächst entscheiden, ob Pilgerstätten, Architektur oder Landschaft im Vordergrund stehen sollen. Zu den Zielen des Distrikts gehören sowohl der Ambaji-Tempel, eines der 51 Shakti-Pithas, als auch das ausgedehnte Jessore-Sloth-Bear-Schutzgebiet.
Ambaji und die Pilgerstätten
Im Ambaji-Tempel ist das Shree Visa Yantra die Hauptgottheit. Ein entsprechendes Abbild der Göttin in Form eines Götterbildes oder einer Statue gibt es dort nicht. Auch Mohanthal gehört zur religiösen Praxis des Tempels: Er wird täglich als Raj Bhoj dargebracht und anschließend als Prasad an die Gläubigen verteilt. Die Verehrung des Yantra und diese tägliche Gabe sind zwei unterschiedliche Aspekte, die den Ort prägen.
Gabbar Hill, auch Gabbargadh genannt, gilt als ursprünglicher Sitz der Göttin Ambaji Mata. Am Fuß des Hügels führen 300 Steinstufen weiter; anschließend müssen Pilger einen schmalen, gefährlichen Weg hinaufsteigen. In Ambaji findet außerdem jedes Jahr im Gujarati-Kalendermonat Bhadarvo die Bhadarvi-Poonam-Messe statt. Wenn Sie Ihre Reise auf die Messe ausrichten möchten, prüfen Sie die jeweiligen Veranstaltungstermine vorab.
Eine weitere religiöse Anlage ist das Kamakshi Mandir. Dort wurden alle 51 Shakti-Pithas und das Zentrum kosmischer Kraft rekonstruiert und aufgestellt. So begegnet das Thema der 51 Shakti-Pithas in Banaskantha auf zwei verschiedene Arten: Ambaji zählt zu ihnen, während sie in der Anlage des Kamakshi Mandir gemeinsam rekonstruiert wurden.
Tempel und historische Orte
Der Kumbhariya-Jain-Tempel gehört zu den Überresten einer Gruppe von 360 Tempeln, die Vimalsha im Jahr 1032 errichten ließ. Der historische Tempel des Shri Neminath Bhagvan stammt aus dem 13. Jahrhundert. Diese beiden Zeitangaben geben einen konkreten Rahmen für die Geschichte des Tempelorts. Auch Kirti Stambh und der Rajmahal zählen zu den touristischen Orten Banaskanthas; Kirti Stambh wird im Zusammenhang mit Palanpur genannt. Der Rajmahal, der alte Palast des Nawab, wird heute für Regierungsbüros genutzt.
Landschaft und Natur
Der Dantiwada-Staudamm wurde über dem Fluss Banas errichtet. Er ist 61 Meter hoch und 4.832 Meter lang. Im Jessore-Sloth-Bear-Schutzgebiet steht dagegen die bewaldete Landschaft im Mittelpunkt: Es umfasst 180,66 km² und beheimatet seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Das Schutzgebiet ist für seine Population an Lippenbären bekannt. Der Jessore Hill ist der zweithöchste Gipfel Gujarats.
Auch Mangalya Van bietet einen anderen Landschaftsbezug. Es liegt auf der Kailash Tekri, etwa 1,5 Kilometer vom Ambaji-Tempel entfernt, am Khedbrahma Highway. Mangalya Van ist über Stufen auf die Kailash Tekri erreichbar. Im näheren Umfeld liegt der Balaram Mahadev Temple, etwa 12 Kilometer von Palanpur entfernt. Ihm wird ein Alter von 5.000 Jahren aus der Zeit des Mahabharata zugeschrieben; üppiges Grün und ein kleiner Fluss umgeben den Tempel.
Orientierung für die Anreise
Banaskantha ist über eine Breitspur-Bahnstrecke mit Mumbai, Ahmedabad und Delhi verbunden. Der wichtigste Bahnhof des Distrikts liegt in Palanpur, dem Verwaltungssitz. Auf der Straße sind Palanpur und Deesa über den National Highway 27 mit Delhi und Jaipur verbunden. Palanpur ist damit der gemeinsame Bezugspunkt der genannten Bahn- und Straßenverbindungen; Deesa ist zusätzlich Teil der beschriebenen Highway-Verbindung.
Für die Reiseplanung können Sie die genannten Orte nach Ihrem Schwerpunkt ordnen: Pilgerstätten und Tempel, historische Bauwerke oder die Landschaft des Schutzgebiets. So erhalten Sie einen konkreten Ausgangspunkt, um Ihre Reise nach Banaskantha an den Orten auszurichten, die Sie interessieren.
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