Mahasamund: Tempel, Quellen und Festtage entdecken
Unterkünfte in Mahasamund
Rund um Mahasamund stehen Tempel, religiöse Festtage und natürliche Wasserstellen für unterschiedliche Reiseinteressen. Die Orte verteilen sich auf mehrere Dörfer. Im regionalen Kontext des übergeordneten Reiseziels Mahasamund ergänzt Sirpur den Blick auf Geschichte, Kunst und archäologische Überreste.
Tempel und Festtage im Umland
Der Khallari-Mata-Tempel liegt im Wald auf dem Gipfel bei Khallari. Während Navratri besuchen Gläubige den Tempel jedes Jahr; das jährliche Mela findet am Vollmondtag des Monats Chaitra statt. Ein sichtbarer Fußabdruck Bhims steht mit der Überlieferung in Verbindung, dass die Pandava den Berggipfel während der Mahabharata-Zeit besucht haben. Diese Geschichte wird als Glaube überliefert.
Der Chandi-Tempel befindet sich im Dorf Birkoni, etwa 10 km nördlich von Mahasamund, am National Highway 6. Am Tempel laufen Bauarbeiten; prüfen Sie vor einem Besuch den Stand der Arbeiten. Während Navratri in den Monaten Chaitra und Kuwar entzünden Gläubige dort Lichter. In Guchhapali gibt es ebenfalls einen Chandi-Tempel: Er enthält ein großes, natürlich entstandenes Idol der Göttin Devi Chandi. Ein dort gefeiertes Mela ist mit Navratri im Monat Chaitra verbunden.
Auch Khallari und die Chandi-Tempel setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Beim Khallari-Mata-Tempel gehören der Waldgipfel und das jährliche Mela zum Ortsbild; in Birkoni prägen die Lichter während Navratri die religiöse Praxis. So lassen sich die Orte anhand ihrer jeweiligen Überlieferungen und Festanlässe unterscheiden.
Quellen und Landschaft bei Mahasamund
Daldali liegt etwa 10 km östlich von Mahasamund. Im Dorf befinden sich ein alter Shiva-Tempel und die Ghaudhara, aus der ständig Wasser fließt. Die nordöstliche Seite des Dorfes ist von Wald bedeckt. Ein Mela in Daldali ist mit dem Vollmond des Monats Poush verbunden.
Etwa 10 km westlich von Mahasamund liegt im Dorf Bamhini die Quelle Swethganga. Aus einer Grube im Felsplattenboden fließt ständig Wasser in den Fluss; direkt daneben steht ein alter Shiva-Tempel. Zu den Festanlässen bei Swethganga zählen ein Mela am Vollmond des Monats Maghi und eines zu Mahashivaratri. Daldali verbindet damit einen Tempel und die Ghaudhara mit einer bewaldeten Dorfseite, während bei Swethganga die Quelle, ihr Wasserlauf und der benachbarte Tempel zusammenkommen.
Sirpur im übergeordneten Reiseziel Mahasamund
Sirpur liegt am Ufer des Flusses Mahanadi und 35 km von der Stadt Mahasamund entfernt. Zur Zeit der Somavanshiya-Herrscher war der Ort als Shripur bekannt und die Hauptstadt von South Kosal. Wegen seiner künstlerischen und religiös-spirituellen Überlieferung hat Sirpur eine besondere Stellung in der Geschichte der indischen Kunst. Die archäologischen Ruinen und Überreste des antiken Dorfes erstrecken sich über mehr als 10 Quadratkilometer.
Eine Inschrift im Lakshmana-Tempel hält fest, dass Königin Vasata das Bauwerk errichten ließ. Der Gandheshwar-Tempel ist religiös und archäologisch bedeutsam und im Maratha-Stil erbaut. Während des Monats Sravan ziehen Gruppen namens Bolbum Kawariya von Shwet Ganga nach Sirpur. Sie tragen Wasser und besprengen damit den Shivlinga im Gandheshwar-Mahadeva-Tempel. In Sirpur stehen so historische Zeugnisse und religiöse Praxis nebeneinander, ohne dass die Überlieferung mit der Baugeschichte verwechselt werden muss.
Anreise zum Khallari-Mata-Tempel
Der nächstgelegene Bahnanschluss für den Khallari-Mata-Tempel befindet sich in Mahasamund. Wenn Sie einen Besuch zu einem Mela planen, prüfen Sie das Datum vorab: Die genannten Festanlässe sind an bestimmte Monate und Vollmondtage gebunden.
Weitere Reiseziele entdecken: Khandsa, Dighepur.
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