Sonitpur: Natur, Tempel und Kulturgeschichte
Unterkünfte in Sonitpur
Für die Reiseplanung in Sonitpur bieten sich unterschiedliche Schwerpunkte an: geschützte Landschaften mit ausgewiesener Tierwelt sowie Tempel, archäologische Stätten und kulturelle Erinnerungsorte. Die Orte unterscheiden sich in Thema und Charakter. Wenn Sie ein Hotel für Sonitpur suchen, legen Sie zunächst fest, welche Interessen Ihren Aufenthalt prägen sollen.
Naturgebiete und Tierwelt
Der Nameri-Nationalpark umfasst 200 km² im Distrikt Sonitpur und bildet den Kernbereich des Nameri-Tigerreservats. Zu den dort aufgeführten Wildtieren gehören Tiger, Elefant und der Great Pied Hornbill. An der südwestlichen Parkgrenze kann man am Jia-Bhoroli-Fluss Rafting unternehmen. Erkundigen Sie sich vorab nach der aktuellen Durchführung.
Das Burachapori Wildlife Sanctuary zeichnet sich durch feuchtes alluviales Grasland, Auwälder, halbimmergrüne Wälder, Feuchtgebiete und ein Flusssystem aus. Zu den aufgeführten Säugetieren zählen Tiger, Leopard, Wildbüffel und Hirschziegenantilope. Das Sonai Rupai Wildlife Sanctuary liegt am Himalaya-Vorland im Distrikt Sonitpur und umfasst 220 km². Zu seinen aufgeführten Säugetieren gehören Tiger, kleinere Katzenarten, Elefant, Gaur, Wildschwein, Hirschziegenantilope und Muntjak; außerdem bietet das Schutzgebiet Ausblicke auf Landschaft und Wildtiere.
Die Naturgebiete unterscheiden sich damit sowohl in ihren Landschaften als auch in den für sie aufgeführten Arten. Im Nameri stehen Nationalpark und Tigerreservat im Mittelpunkt; Burachapori umfasst unterschiedliche Grasland-, Wald- und Feuchtgebiete, während Sonai Rupai am Himalaya-Vorland liegt. Diese Unterschiede helfen Ihnen, den Natur-Schwerpunkt Ihrer Reise genauer zu bestimmen, ohne einzelne Tierbeobachtungen vorauszusetzen.
Archäologie und Baugeschichte
Der Chitralekha Udyan (Cole Park) wurde 1906 angelegt und umfasst verzierte steinerne Säulen sowie weitere skulpturale Überreste. Zum Udyan gehört auch eine Anlage für Wassersport; erkundigen Sie sich vor einem Besuch nach dem aktuellen Betrieb. Agnigarh ist ein Hügel am Ufer des Brahmaputra. Von dort bietet sich ein Panoramablick auf den Fluss und Tezpur, und eine Reihe von Skulpturen stellt die Mythologie Agnigarhs dar.
Am Gupteswar Devalaya in Singri, im Dhekiajuli Revenue Circle des Distrikts Sonitpur, lässt sich ein bestimmter Bautyp erkennen: Der Tempel ist ein steinerner und aus Ziegeln errichteter Pancharatha-Bau im Nagara-Stil. Beim Viswakarma Temple Site in Sonitpur werden die bildhauerischen Arbeiten ungefähr auf das 7. bis 10. Jahrhundert n. Chr. datiert. Die skulpturalen Überreste in den Bamuni Hills stammen aus dem 9. und 10. Jahrhundert n. Chr. Zum Da-Parbatia-Tempel gehört ein Türrahmen, dessen Schnitzereien der frühen Gupta-Schule der Bildhauerkunst zugerechnet werden.
Weitere archäologische Schauplätze zeigen andere Formen des Erbes: Die Bamgaon Ruins umfassen freigelegte Ziegelstrukturen mit Skulpturen und Terrakottaobjekten. Garhdoul ist ein befestigtes Areal mit Ziegelruinen von Tempeln. Zusammen bieten diese Orte verschiedene Anknüpfungspunkte für eine Beschäftigung mit Architektur, Skulptur und archäologischen Überresten.
Tempel, Traditionen und historische Erinnerungsorte
Der Haleswar-Tempel liegt 10 Kilometer nördlich von Tezpur nahe der Straße Tezpur–Balipara. Ahom-König Rudra Singha ließ ihn 1705 n. Chr. errichten. Auch der Nandikeswar Devalaya ist ein Ziegeltempel aus Rudra Singhas Herrschaftszeit von 1696 bis 1714 n. Chr. Vasudev Doul ist ein Ziegeltempel aus der Ahom-Zeit, der Vishnu gewidmet ist. Neben religiösen Zeremonien versammeln sich dort jedes Jahr während Bihu Neo-Vaishnaviten im Hof.
Der alte Mahabhairab-Tempel liegt nördlich der Stadt Tezpur; Shivaratri wird dort in großem Umfang gefeiert. Der Nag-Sankar-Tempel ist ein Heiligtum nahe Sootea, östlich von Tezpur im Distrikt Sonitpur. Zu ihm gehört ein großer Teich mit Hunderten seltener Weichschildkröten. Wenn Sie Ihren Besuch auf Bihu oder Shivaratri abstimmen möchten, prüfen Sie die aktuellen Termine und Abläufe.
Auch persönliche und kolonialzeitliche Erinnerungen gehören zum kulturellen Bild: Jyoti Bharati (Poki) ist das Stammhaus von Rupkonwar Jyoti Prasad Agarwalla; das Kulturzentrum Jyoti Bharati wurde 1978 in Poki eingerichtet. Auf dem Christian Cemetery von Tezpur befindet sich das Grab von Charles Alexander Bruce, der die einheimische Teepflanze in Assam entdeckte. Der Friedhof gilt als historisches Zeugnis der britischen Verwaltung in Assam.
Reiseinteressen und Hotelsuche
Als grobe Orientierung lassen sich die touristisch bedeutsamen Orte von Tezpur gewöhnlich an einem Tag besichtigen. Naturgebiete, Tempel und archäologische Stätten setzen jeweils andere Schwerpunkte.
Weitere Reiseziele entdecken: Udmari Gaon 2, Kamrup, Dibrugarh, Barpeta, North Cachar Hills, Dima Hasao, Morigaon, Jorhat.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Assam.