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Kurnool zwischen Felskunst und Heiligtümern

Unterkünfte in Kurnool

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Konda Reddy Buruju liegt im Herzen von Kurnool. Das Reiseziel bietet unterschiedliche Kultur- und Naturthemen: Der Bogen reicht von paläolithischen Felsmalereien bis zu einem Schutzgebiet mit mehr als 124 Vogelarten. Für Ihre Reiseplanung können Sie zunächst überlegen, ob Kulturgeschichte, religiöse Stätten oder Landschaft und Vogelbeobachtung im Vordergrund stehen sollen.

Felsformationen, Grasland und Vogelwelt

Im Orvakallu Rock Garden bilden beeindruckende magmatische Felsformationen den Mittelpunkt eines 1.000 Acres großen Parks. Der Park liegt direkt an der National Highway 18. Auch Wanderwege gehören zum Angebot des Geländes: Andhra Pradesh Tourism entwickelte sie im Orvakallu Rock Garden. Wer sich für markante Felslandschaften interessiert, findet hier einen anderen Schwerpunkt als im offenen Grasland von Rollapadu.

Das Rollapadu Wildlife Sanctuary liegt in trockenen, sanft gewellten Graslandschaften zwischen den Nallamalai- und Yerramalai-Hügelketten der Eastern Ghats. Dort kommen mehr als 124 Vogelarten vor, darunter Zwergflorikan, Jungfernkranich, Weihen und Großtrappe. Besucher können die Wildnis erkunden und eine vielfältige Flora und Fauna beobachten. Die Kombination aus Landschaft und Vogelarten gibt dem Schutzgebiet ein anderes Profil als den Felsformationen im Orvakallu Rock Garden.

Eine weitere geologische Besonderheit sind die Belum Caves mit bemerkenswerten Tropfsteinformationen, darunter Stalaktiten und Stalagmiten. Die Tropfsteinformationen in den Belum Caves unterscheiden sich von den magmatischen Felsen, die den Orvakallu Rock Garden prägen.

Felskunst, Inschriften und Geschichte

Auch Kurnools historische Themen unterscheiden sich deutlich voneinander. Die Felsmalereien von Kethavaram stammen aus dem Paläolithikum. In Jonnagiri im Distrikt Kurnool befindet sich ein markanter Granitfels mit ashokanischen Inschriften; dort liegt auch eines der acht bedeutenden Felsedikte von Ashoka. Die Ashoka-Tafeln bei Jonnagiri werden als Denkmal von Andhra Pradesh bezeichnet und dem Archaeological Survey of India zugeordnet.

Der Konda Reddy Buruju setzt einen weiteren historischen Bezugspunkt im Herzen von Kurnool. Eine andere Art von Einblick bietet das Kurnool Museum: Es zeigt Artefakte und antike Relikte. Zu den Steinskulpturen des Museums zählen Stücke aus Srisailam, die der Chalukya- und der Vijayanagara-Zeit zugeordnet werden.

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Gol Gummaz ist das Grabmal von Abdul Wahab und wurde vermutlich 1618 nach Wahabs Tod errichtet. In Peddatumbalam besitzt das Parasmani Parshwanath Jain Tirth Idole aus dem 17. Jahrhundert. Der Jain-Tempel dort ist im Stil der Jain-Tempel von Nallagonda und Kolanupaka erbaut.

Tempel und religiöse Orte

Der Sri Yagantiswamy Temple in Yaganti beherbergt eine Ardhanareeswara-Darstellung, die aus einem einzigen Stein gearbeitet ist und Shiva und Parvathi verbindet. In Yaganti erhält die Agastya Pushkarni ganzjährig kontinuierlich Wasser vom Fuß des Hügels. Pilger tauchen dort im Rahmen ihrer religiösen Praxis in das heilige Wasser ein.

Die Shaik Sha Vali Dargah in Ellarthi ist ein historischer, einem verehrten Sufi-Heiligen geweihter Schrein. Mit ihr verbindet sich eine 400-jährige religiöse und spirituelle Geschichte.

Der Sri Bugga Rameswara Swamy Temple liegt in Kalvabugga im Mandal Orvakal, Distrikt Kurnool, Andhra Pradesh. Eine andere Umgebung prägt den Sri Lakshmi Jagannadha Gattu Cave Temple: Er liegt zwischen Hügeln und in einem üppig bewaldeten Tal. Die Höhlenumgebung zieht Touristen und Pilger an. So reicht das Spektrum religiöser Orte von einer einzelnen Steindarstellung über einen historischen Schrein bis zu einem Tempel in bewaldeter Tallage.

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